Mittwoch, 21. Dezember 2011

In der Weihnachtsbäckerei

Typisch schwedisch sind Pfefferkuchen in Form von Pferden und Schweinen.
Heute bin ich endlich dazu gekommen, Pepparkakor zu backen. Pepparkakor sind Pfefferkuchen auf schwedische Art. Die Schweden lieben Sirup. Sogar Weizenbrot enthält in Schweden reichlich Sirup. Aber nicht, wie hierzulande, um das Supermarktbrot aus der Brotfabrik optisch auf Vollkornbrot zu trimmen, sondern des süßen Geschmacks wegen. Da es ihnen nicht auf die dunkle Farbe ankommt, verwenden die Schweden hellen Sirup. Für die Pepparkakor muss es hingegen dunkler Sirup sein, schließlich sollen sie schön braun aussehen.
Die Verwendung von Sirup hat jedoch auch einen Nachteil: Der Teig klebt wie Kleister. Die Arbeitsfläche sollte daher gut mit Mehl bestäubt werden.
Hier das Rezept:
Die Autorin backt schwedische Pfefferkuchen.
Zutaten
  • 200 g Butter
  • 300 g Zucker
  • 600 g Weizenmehl
  • 8 Esslöffel Zuckerrübensirup
  • 100 ml Wasser
  • 1 Teelöffel gemahlenen Zimt
  • 1 Teelöffel gemahlene Nelken
  • 1 Teelöffel gemahlenen Kardamom
  • 2 Teelöffel Natron
Zubereitung
Die (in der Mikrowelle oder auf dem Herd) geschmolzene Butter mit dem Zucker und dem Sirup geschmeidig rühren. Nach und nach das Wasser zugeben. Die Gewürze, das Natron und das Weizenmehl unterrühren. Der Teig sollte so fest sein, dass er sich nach Zufügen des Mehls nicht mehr rühren lässt. Den fertigen Teig zugedeckt über Nacht ruhen lassen.
Am nächsten Tag auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit Plätzchenformem ausstechen. Ich nehme original schwedische Förmchen und steche damit Pferde, Schweine, ein Mädchen und einen Jungen sowie ein Herz aus. Die ausgestochenen Teiglinge lege ich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (ich nehme ein Lochblech, das auch die Bäcker benutzen) und backe sie bei 225 Grad etwa fünf Minuten im Ofen.
Die Teigmenge reicht, um mit den Pepparkakor zwei tellergroße, runde Blechdosen zu füllen. Wer nicht den gesamten Teig auf einmal verarbeiten will, friert die eine Hälfte einfach ein.
Vorsicht: Pepparkakor können süchtig machen! Bloß nicht die ganze Dose auf einmal leerfuttern!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen