Freitag, 1. Juni 2012

Katzenkinder

Die Autorin mit den vier Katzenkindern.
Als ich gestern Abend nach dem ergiebigen Regen mit der Taschenlampe auf den Dachboden stieg, um nachzuschauen, ob es mal wieder irgendwo hereingeregnet hat, was bei einem alten Bauernhaus mit locker liegenden Tonpfannen als Dacheindeckung öfter vorkommt, als einem lieb ist, miaute es aus der einen Abseite neben der ehemaligen Knechtskammer. Ich öffnete vorsichtig die Tür – im Lichtkegel der Taschenlampe blinzelten mir vier Katzenkinder entgegen. Am liebsten hätte ich sie gleich einzeln in die Hand genommen und sie genauer betrachtet, aber die Mutter war bei ihnen und schien durch das helle Licht der Taschenlampe etwas beunruhigt zu sein. Deshalb ließ ich sie in Ruhe. Heute aber konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und besuchte die süßen kleinen Fellknäuel erneut. Bei Tageslicht schienen sie etwas entspannter zu sein. Lediglich das gelb getigerte Katzenkind, ein Kater, schien etwas erbost zu sein, fauchte mich an und streckte mit drohend die winzige rechte Vorderpfote mit ausgefahrenen Krallen entgegen. Ich war schwer beeindruckt.
Eine genaue Begutachtung der Katzen ergab, dass es sich um je drei Kater und eine Katze handelt. Das Mädchen ist eine dreifarbige so genannte Glückskatze – wie ihre Mutter.
Die Kätzchen machen einen guten Eindruck, sehen gesund und munter aus. Hoffentlich werden sie, wenn sie groß sind, nicht gleich überfahren. Das ist leider schon mehreren ihrer Vorfahren passiert.
Bis morgen!

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