Donnerstag, 11. Oktober 2012

Vogelfutter selbst hergestellt

Diese Meise gönnt den anderen Vögeln das Futter nicht und verscheucht sie aus dem Futterhaus.
In diesem Jahr werden wir kein industriell hergestelltes Vogelfutter kaufen. Stattdessen werden wir den Piepmätzen regelmäßig etwas Leckeres kochen und es ihnen im Futterhaus im Innenhof servieren. Der Gifhorner Hobby-Ornithologe Thomas Hardt, dessen Garten wir in der Calluna-Herbstausgabe vorgestellt haben ("Das Paradies ist machbar") gab uns den Tipp: Warum Fertigfutter kaufen? Vogelfutter kann man doch ganz einfach selbst herstellen – und viel billiger obendrein. Sonnenblumenöl und Haferflocken – mehr braucht man dazu nicht.
Und so geht es: In einem Kochtopf wird eine Tasse Sonnenblumenöl (etwa 150 ml) leicht erhitzt. Dann wird ein Paket Haferflocken (500 g) in das heiße Öl hineingerührt. Solange rühren, bis die Haferflocken das Öl aufgesogen haben – fertig. Das abgekühlte, fett- und eiweißreiche Futter reicht bei uns für etwa eine Woche. Statt größere Mengen auf einmal herzustellen, empfiehlt es sich, das Futter jede Woche neu zuzubereiten, denn sonst könnte das Fett ranzig werden.

Zuerst wird Öl leicht erhitzt und dann ein Paket Haferflocken hinzugefügt.
Die Vögel – überwiegend kommen zu uns Meisen, Kleiber und Rotkehlchen – finden das Futter gut. Am Vogelhaus herrscht jedenfalls deutlich mehr Andrang als im vergangenen Jahr. Leider gelingt es mir nicht, das Futterhaus mit mehr als einem Vogel zu fotografieren, weil immer wieder eine einzelne Meise zu Fressen kommt, die den anderen Vögel nichts gönnt und sie sofort verscheucht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen