Sonntag, 7. April 2013

Dexter und Dülmener

Obwohl die Wiesen noch eher grau als grün sind, war es heute in der Esterauniederung bei Uelzen wunderschön.
Das Jährlingsfohlen ist noch braun. Es bekommt erst später
die charakteristische graue Farbe der Dülmener. Die beiden
Stuten im Hintergrund sind schon wieder schwanger.
Heute haben wir einen kleinen Ausflug in den "Erlebnisraum Esterauniederung" östlich von Uelzen gemacht. Auf einem vom NABU mit Hilfe von EU-Mitteln angelegten und beschilderten, rund vier Kilometer langem  Naturerlebnisweg kann man das Biotop mit seiner vielfältigen Fauna und Flora erkunden. Der Weg führt eine offene Wiesenlandschaft und durch einen Erlenbruchwald, vorbei an einer uralten Wassermühle, der Kroetzmühle, und ist streckenweise gesäumt von Schlehenhecken und knorrigen, alten Kopfweiden. Es gibt einen Aussichtsturm, von dem aus wir einen Silberreiher auf Futtersuche beobachteten und Weideflächen, auf denen Dexter und Dülmener gehalten werden. Bei den Dextern handelt es sich um eine alte, robuste Rinderrasse, die ursprünglich aus Irland stammt, und die Dülmener sind ebenfalls robuste, genügsame Kleinpferde. Obwohl das Gras noch grau und nicht grün war und die Bäume noch keine Blätter hatten, war es wunderschön in diesem Biotop. Aber wir müssen unbedingt in ein paar Wochen noch einmal dorthin fahren, wenn die Natur endlich richtig aus dem Winterschlaf erwacht ist.

Die Dexter sind eine alte, kleine und robuste Rinderrasse.

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