Sonntag, 14. April 2013

Die erste Radtour

Kleine Pause auf einer Brücke. Der Himmel sah
zwar bedrohlich düster aus, aber immerhin war
es warm und trocken.
 Zwar waren die Wiesen noch mehr grau als grün und der Himmel mehr grau als blau, aber immerhin war es heute erstmals richtig schön warm, so warm, dass wir vor unserer obligatorische Sonntagstour mit den Hunden noch eine Radtour machen – die erste dieses Frühlings. Da Marion in diesem Jahr überhaupt noch nicht mit dem Fahrrad gefahren ist (ich fahre ja mehrmals in der Woche mit dem Rad zum Einkaufen), ließen wir es gemütlich angehen. Eine 25-Kilometer-Runde musste für den Anfang reichen. Auf einer Brücke über einen kleinen Fluss machten wir eine kleine Pause. Zeitgleich mit uns trafen auf der Brücke zwei andere Radfahrerinnen ein, die aus der Gegenrichtung kamen. Zu viert lehnten wir am Brückengeländer, blickten auf das dunkle, träge fließende Wasser und kamen sogleich ins Gespräch. Auch für die anderen beiden Frauen war es die erste Radtour dieses Jahres. Sie wirkten genauso glücklich und fröhlich wie wir. Und wir waren uns einig: Ein bisschen trist ist es ja draußen noch, aber in spätestens zwei Wochen wird das Grün das Grau verdrängt haben. Auch wenn der Frühling in diesem Jahr etwas spät dran ist und diesmal wie in Schweden erst Anfang Mai so richtig in Gang kommen dürfte, wird die Natur die verlorene Zeit im Rekordtempo wieder aufholen. Und wenn dann zeitgleich Forsythien und Flieder blühen, werden wir mit einem wahren Farbenrausch für den langen Winter entschädigt.

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