Samstag, 17. August 2013

Abendliche Beutezüge

Meine abendlichen Mountainbike-Touren sind derzeit zugleich
kleine Beutezüge.
Zurzeit schwinge ich mich fast jeden Abend aufs Mountainbike und mache eine kleine Querfeldeintour durch Wald und Wiesen und über die Stoppelfelder. Dabei habe ich stets einen großen Rucksack auf dem Rücken, denn jetzt lässt es sich prima Beute machen. Am Rande jedes abgeernteten Kartoffelackers liegt ein großer Haufen aussortierter Kartoffeln. Die meisten sind aussortiert worden, weil sie grün und damit giftig sind oder weil sie irgendeine Faulstelle haben, aber viele Kartoffeln haben einfach nur die "falschen" Maße und entsprechen damit nicht den strengen  EU-Qualitätsanforderungen. Durchs Raster fallen nicht nur die ganz kleinen, sondern auch die ganz großen, und die sammele ich ein. Nur einen kleinen Teil davon essen wir selbst. Die meisten Beute-Kartoffeln sind für unsere Mini-Schweine bestimmt. Sie bekommen jeden Tag ein paar rohe Kartoffeln, denn die sättigen gut, ohne dick zu machen, und bei Mini-Schweinen muss man ganz besonders auf das Gewicht achten. Ein paar Kalorien am Tag zu viel, und sie nehmen gleiche mehrere Kilo zu. Das wollen wir nicht, denn sie sollen ja Mini-Schweine bleiben und nicht zu Mastschweinen mutieren.

Unter den aussortierten Kartoffeln sind viele gute dabei, und es lohnt sich, sie herauszusuchen. Jeden Abend erbeute ich auf diese Weise acht bis zehn Kilo. Die Mini-Schweine und wir haben damit bis zum Winter ausgesorgt.

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