Mittwoch, 7. Mai 2014

Lieber saftig grün als staubtrocken

Regentropfen auf einem unserer Maibeerensträucher.
Das Schöne am regelmäßigen Bloggen ist, dass man nach einiger Zeit über ein umfangreiches Archiv verfügt und so schnell nachschauen kann, wie zum Beispiel das Wetter heute vor einem Jahr war. Das habe ich gerade getan und dabei festgestellt, dass wir uns am 7. Mai 2013 riesig gefreut haben, weil es nach Wochen der Trockenheit endlich wieder einmal geregnet hat. Der Regen war dringend nötig, denn die ersten Bäume ließen schon die Blätter hängen, und die Pferdeweiden drohten sich eine staubtrockene Steppe zu verwandeln.
Im Vergleich zum Vorjahr können wir in diesem Jahr mit dem Wetter zufrieden sein. Zwar würden wir uns wohl alle zurzeit etwas mehr Sonne wünschen, aber dafür ist draußen alles saftig grün, so wie es im Frühling auch sein soll.
Nicht nur 2013 war die Weidesaison, kaum dass sie begonnen hatte, schon wieder vorbei, weil einfach kein Regen fiel, um das Gras wachsen zu lassen. Unser Sandboden trocknet schneller aus, als uns lieb ist, und anders als die Landwirte, die schon im April dass erste Mal ihre Wasserkanonen anstellten, sind wir auf ständigen Regennachschub von oben angewiesen. In diesem Jahr hat das bislang gut geklappt. Die Pferde und Schafe finden das auch gut, denn Gras schmeckt ihnen verständlicherweise viel besser als trockenes Heu. Einen Nachteil hat der Regen allerdings : Das Unkraut auf unseren neu angelegten Beetflächen wächst auch ganz gut. Aber Unkrautjäten, damit trösten wir uns, ist auch nicht mehr Arbeit, als ständig Wasserkannen zu schleppen.

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