Freitag, 20. Juni 2014

Vom Wegesrand ins Gartenbeet

Schönes Team: Malve und Rose haben sich zu-
sammenefunden.

Fingerhut, Lupine und Margerite sind nicht nur schöne Wild-, sondern auch herrliche Gartenblumen. Gleiches gilt für die verschiedenen Malvenarten. In diesem ungewöhnlichen Gespann haben sich eine wilde Moschus-Malve und die Beetrose "The Fairy" zusammengefunden.
Die Samen dieser weißen Malven-Spielart wachsen zwar jetzt im Garten, stammen aber von einer Pflanze, die auf einem Straßenparkplatz in Schweden wuchsen. Die Samen wurden als Urlaubsmitbringsel mitgenommen. Der Import machte sich gut und kommt nun seit einigen Jahren in der Südheide zur Blüte. Wenn der Mähtrupp nicht gleich wieder anrückt, dann blüht die häufigere, rosafarbene Variante zum Beispiel auf dem Verkehrskreisel am südlichen Ortsausgang Hankensbüttels.  Während die Moschus-Malve häufig auch als Samenkorn in Wildblumenmischungen steckt, ist die Weg-Malve – auch Käsepappel genannt – ein echter Wildling, die sich gern zufällig  ansiedelt. Sie kriecht eher am Boden, ihre Blüten aber sind ähnlich hübsch. Die feine Gestalt der Malven und dass ihre Blüten gern von Insekten umsummt werden, sind Gründe genug, sie in den Garten zu holen (eimal abgeshen davon, dass sie alte Heilpflanzen sind). Darüber hinaus lieben diese mehrjährigen Stauden etwas trockene und eher saure Böden, womit sie sich erst recht als unkomplizierte Gartenbewohner empfehlen.

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