Freitag, 27. Juni 2014

Zucchini aus dem eigenen Garten

Sie sind noch lange nicht ausgewachsen und ausgereift, aber in dieser Größe schmecken die Zucchini am besten, und die Schale ist noch nicht kürbistypisch verholzt. Morgen wird geerntet.
Auch die Zucchiniblüten sind essbar.
Sie sind anspruchslos und somit bestens für alle geeignet, die mit dem Gärtner gerade erst begonnen haben. Zucchini sind vielleicht die beste "Erfindung", seit es Kürbisse gibt. Sie sind in der Küche so vielseitig verwendbar, dass ich sie wochenlang jeden Tag auf eine andere Art zubereiten könnte. Und sollte man irgendwann im Sommer keine Lust mehr auf Zucchini haben, macht das auch nichts. Zwar schmecken sie, wenn sie noch im Wachstum sind und etwa die Größe einer Banane haben, am besten, aber man kann sie auch immer weiter wachsen lassen. Ausgereifte Zucchini können bis zu fünf Kilogramm wiegen. Allerdings bilden sie mit zunehmender Größe ein holziges Gewebe unter der Schale gebildet. Durch das Verholzen der Schale wird aus dem Sommergemüse ein mehrere Monate haltbares Wintergemüse, dass sich ähnlich wir andere Kürbisse verarbeiten lässt.
Übrigens kann man auch die großen, gelben Blüten essen. Wenn man nur die männlichen erntet, wird der Zucchini-Ertrag dadurch auch gar nicht geschmälert.
Was werde ich zur feierlichen Eröffnung der Zucchini-Saison kochen? Ich musste gar nicht lange überlegen. Es gibt Zucchini-Puffer. Die sind fast noch leckerer als Kartoffelpuffer (man kann auch Reibekuchen dazu sagen). Das Rezept gibt es in den nächsten Tagen hier an dieser Stelle.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen