Samstag, 30. August 2014

Beeren und Birnen

Der Holunder trägt in diesem Jahr so gut, dass sich unter der Last der Beeren schon die Zweige biegen.
Heute habe ich mit der Holunderbeerenernte begonnen. Der große Holunder an der Scheune hängt in diesem Jahr so voll, dass ich mit den Beeren handeln könnte. Man sieht es auch gar nicht, dass ich etliche Rispen abgeschnitten habe.
Genug Beeren für ein doppeltes Rezept.
Bevor in den nächsten Tagen die Saftproduktion beginnt, habe ich heute zunächst einmal Marmelade gekocht. Da reine Holunderbeerenmarmelade trotz Zuckerzugabe ziemlich herb wäre, mildert man das Holunderbeerenaroma durch Zugabe anderer Früchte etwas ab. Man kann Äpfel nehmen, aber noch besser sind Birnen. Ich habe zu den 1,5 Kilo Holunderbeeren vier geschälte und in würfelgroße Stücke geschnittene Birnen in den Topf gegeben. So hatte ich insgesamt rund zwei Kilo Früchte. Diese bedeckte ich mit 600 Gramm Rohrohrzucker, und zum Schluss gab ich zwei Tütchen Bio-Pektin dazu. Nachdem das Ganze gut vermengt war, brachte ich die Marmelademasse unter ständigen Rühren zu Kochen. Dann ließ ich sie fünf Minuten lang auf kleiner Flamme weiterköcheln (Rühren nicht vergessen!), und füllte sie dann mit Hilfe einer Schöpfkelle und eines Marmeladetrichters in die zuvor durch kochendes Wasser sterilisierten Gläser und den Rest in eine Schale morgen fürs Sonntagsfrühstück.
Da man nicht gerne die feinen Beerenstiele zwischen den Zähnen haben möchte, habe ich mir die Mühe gemacht, alle Beeren von den Rispen abzustreifen. Das hat länger gedauert als das ganze Marmeladekochen.

Die Ausbeute aus insgesamt zwei Kilo Früchten (Holunderbeeren und Birnen)

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