Montag, 22. September 2014

Hornisse in Großaufnahme

... und einmal mehr hatten wir bei unserer abendlichen Hunderunde durchs Dorf eine interessante Begegnung. Diesmal entdeckten wir im Lichtkegel der Taschenlampe eine Hornisse. Sie saß auf der Straße, und wir hätten sie wahrscheinlich versehentlich totgetrampelt, wenn wir ohne Taschenlampe unterwegs gewesen wären. Wir blieben stehen und schauten uns das relativ große Insekt genauer an. Wie schon bei der Heuschrecke kam es uns auch bei der Hornisse so vor, als würden wir sie unter dem Mikroskop betrachten – dank des hellen LED-Lichtes einerseits und des dunklen Hintergrunds andererseits war jedes Detail des filigranen Körpers faszinierend klar und deutlich zu erkennen. Gut, dass so spät abends außer uns niemand mehr im Dorf unterwegs war. Die Leute hätten uns wohl für verrückt erklärt, hätten sie uns gesehen, wie wir da mitten auf der Straße hockten und auf den Asphalt starrten.

Leider schien die Hornisse schon mehr tot als lebendig zu sein, als wir sie im Lichtkegel der Taschenlampe auf der Straße entdeckten. Für uns war sie dennoch ein interessantes Studienobjekt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen