Samstag, 13. Dezember 2014

Wachstum zur Winterzeit

Klein, aber fein: Der Spinat wächst auch noch, wenn es draußen kalt
und ungemütlich ist.
So ein verspäteter Wintereinbruch hat auch seine guten Seiten und beschert mir nun, ziemlich spät im Jahr, noch einen kleinen gärtnerischen Erfolg: Einfach so, um mir einen Überblick zu verschaffen, wo die Beete noch ein bisschen Dünger gebrauchen könnten, wo die Ränder noch einmal gesäubert gehören, stapfte ich heute durch unseren Gemüsegarten, wo noch ein paar Kräuter und Pastinaken und, siehe da, ein paar blühende Ringelblumen windzerzaust dem Wetter trotzen.
Eine Fläche, die ich schon längst entkrautet und gelockert in den Winterschlaf geschickt hatte, ist auf einmal wieder grün. Wuchert da etwa neues Unkraut? Ich schaue genauer hin und entdecke im schwindenden Nachmittagslicht überall kleine, sattgrüne Spinatpflänzchen. Vor einigen Wochen hatte ich die Samen, den Rest aus einer Tüte, auf dem abgeernteten Beet ausgestreut und dann nicht mehr daran gedacht. Aber Spinat ist ja bekanntlich hart im Nehmen, wächst früh im Jahr und auch spät, wenn es schon arg ungemütlich ist.
Eine schöne Überraschung!

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