Freitag, 6. Februar 2015

Die Sonne genossen und Brennholz gemacht

Auf der alten Holzbank oben an der Pferdeweide hät-
te ich heute schon ein Sonnenbad nehmen können.
Den ganzen Tag am Bildschirm sitzen und arbeiten? Aber nicht doch bei diesem herrlichem Winterwetter! Am Nachmittag hielt mich nichts mehr drinnen. Ich beschloss, die restlichen Sonnenstunden dieses Tages draußen zu genießen, zumal für Morgen wieder Tauwetter bei bedecktem Himmel und vier Grad plus angesagt ist.
Am liebsten hätte ich ja einen Spaziergang mit den Hunden gemacht oder mich auf die Holzbank oben an der Pferdeweide gesetzt, aber dann fiel mir ein, dass unser Brennholzvorrat arg zusammengeschrumpft ist und es wäre, wenn ich für etwas Nachschub sorgen würde. Zwar ist der Brennholzsschuppen gut gefüllt, aber das Holz, dass dort lagert, ist noch nicht trocken genug und kann erst im nächsten Winter verfeuert werden. Zum Glück haben wir auch noch einiges an trockenem Holz, das allerdings ist größtenteils noch nicht ofengerecht zurechtgesägt.
Selbst ist die Frau: Mit der Wippsäge lässt sich ohne
große Anstrengung Brennholz machen.
Mit der Wippsäge, in der ein Kreissägeblatt vom Durchmesser eines Lkw-Reifens arbeitet, lassen sich vor allem dünnere Äste und Latten schnell und sicher auf die richtige Länge kürzen.
Als die Sonne hinter dem Horizont verschwand, schleppte ich das Brennholz ins Haus und befüllte den großen Kachelofen, der inzwischen richtig heiß ist und wohlige Wärme abstrahlt – allerdings nur ins Wohnzimmer und in die Küche. Hier in meinem Büro ist es dagegen gefühlt eiskalt, und deshalb höre ich jetzt auch auch für heute auf mit dem Schreiben und gehe lieber schnell wieder hinüber ins Warme.

1 Kommentar:

  1. Das ist schön, wenn man in ländlicher Region lebt und selber noch Brennholz machen kann. Ist leider bei mir in der Großstadt nicht möglich.

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