Donnerstag, 23. April 2015

Kleiner "Lichtblick" in der Nacht

Um 22:30 Uhr noch neun 
Grad – ein echter "Lichtblick" 
in diesem bislang zu kaltem 
und zu trockenem Frühjahr.
Das gibt es doch nicht! Neun Grad bei sternenklarem Himmel – und das um 22.30 Uhr. Von einer "tropischen Nacht" mit 20 Grad sind wir noch weit entfernt, aber das ist doch abseits des Sonnenscheins am Tag ein echter Lichtblick.
Dieses Frühjahr ist ein echter Härtetest, abends war es bisher bitterkalt bis an die Frostgrenze heran, dazu diese Trockenheit, dabei bräuchten die Pflanzen jetzt in ihrem Anfangswachstum dringend Feuchtigkeitsnachschub. Gestern haben wir zum ersten Mal den Sprenger in den Betrieb genommen, auch um zu schauen, ob die Pumpe, die wir draußen ein bisschen vergessen hatten, überhaupt noch ihren Dienst tut. Und tatsächlich sahen wir heute den ersten angestellten Beregner auf einem Feld vor dem Dorf. Es ist einfach viel zu trocken. Wir hoffen jetzt zum Wochenende auf Regen und nicht nur auf ein paar Tropfen und dunkle Wolken.
Selbst die Krötenwanderung ist bislang ausgefallen. Ein paar einzelne Tiere haben wir gesehen, von Massenwanderung keine Spur. Es war zu kalt, zu windig, zu trocken, einfach keine guten Wanderbedingungen. "Unser" Frosch ist auch noch nicht in den Mini-Gartenteich zurückgekommen, und abends ziehen wir mit dicken Jacken und immer wieder gefüllten Gießkannen um die Beete.
Aber noch ist nichts zu spät, also lieber Regen, bitte komm, und das bald, damit das Blütenwunder um uns herum noch lange anhält, das Grün weiterhin so grünt, dass es einen fast umhaut, und wir hoffen dürfen, dass der Klimawandel noch nicht alles auf den Kopf gestellt hat. Diese extrem trockenen Wochen im April und Mai sind nämlich in dieser Ausprägung ein ziemlich neues Phänomen.

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