Sonntag, 21. Juni 2015

Bäume gucken

Das Schild am Stamm weist diese dicke, alte Eiche am 
östlichen Ortsrand von Diesdorf als Naturdenkmal aus
Heute haben wir nach längerer Zeit endlich wieder einmal einen kleinen Ausflug in die benachbarte Altmark gemacht, vor allem weil wir Bäume gucken wollten. Ich glaube, nirgendwo sonst gibt es so viele uralte, dicke Eichen wie in Diesdorf und Umgebung.  Einige davon sind als Naturdenkmäler geschützt, was durch ein entsprechendes Schild kenntlich gemacht ist.
 Noch vergleichsweise jung und klein, aber nicht weniger interessant ist die Allee der Bäume des Jahres. Seit 1989 wird dort jeweils der Baum des Jahres gepflanzt. Auch der diesjährige, der Feldahorn, hat schon seinen Platz in der Baumreihe gefunden. Die Bäume des Jahres stehen direkt an einem Abschnitt des Altmark-Rundkurses, einem 500 Kilometer langen Radwanderweg durch die unterschiedlichen Naturlandschaften der Altmark. Für die Radwanderer gibt es an einer Wegkreuzung eine Schutzhütte, die wir für eine kurze "Hundekuchenpause" nutzten.
In Diesdorf besuchten wir zum Abschluss unserer Waldwanderung noch den  kleinen, aber sehr schön angelegten Klostergarten.
Von dem Kloster ist nur noch die Ende des 12. Jahrhunderts errichtete Klosterkirche und das Back- und Brauhaus erhalten, das im 19. Jahrhundert zum Trocknen von Kiefernzapfen genutzt wurde und seither als Darre bezeichnet wird. Außerdem sind noch große Teile der mächtigen Backsteinmauer erhalten, die einst das riesige Klosterareal umschloss.

An vielen der Buchen und Eichen im Wald rankt Efeu empor.

Allee der Bäume des Jahres. Der erste Baum wurde 1989 gepflanzt. Seitdem kommt in jedem
Jahr ein weiterer hinzu. In diesem Jahr war es der Feldahorn.





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