Montag, 20. Juli 2015

Wegzehrung vom Wegesrand

Waldhimbeeren: kleine, aber sehr aromatische Früchte.
Der Sommer ist nicht unbedingt die beste Zeit für Wandertouren. Wenn die Sonne vom Himmel knallt, kann eine sogar schon eine kleine 15-Kilometer-Tour zur Strapaze werden. Und bei schwülwarmen Wetter nerven die Bremsen und andere fliegende Plagegeister.
Allerdings gibt es auch etwas, was für Wanderungen im Sommer spricht: Man brauch keinen Proviant im Rucksack mitschleppen, denn die Wegzehrung wächst gewissermaßen am Wegesrand. Jetzt im Juli sind es vor allem die Blau- oder Heidelbeeren und die kleinen, aber sehr aromatischen Waldhimbeeren, die immer wieder zu kurzen Picknickpausen einladen. Unterwegs frisch gepflückt schmecken die Früchte des Waldes sowieso am besten. Es gibt zwar Leute, die sie aus Angst vor dem Fuchsbandwurm niemals anrühren würden, aber ich denke, wenn man nicht die Früchte in Bodennähe und direkt am Wegesrand pflückt, sondern lieber zwei Schritte ins Kraut macht und dort erntet, ist die Gefahr nicht so groß.

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