Mittwoch, 28. Oktober 2015

Maus in der Falle

Sie konnte dem Keks in der Falle nicht widerstehen. Beim Aussetzen in der Scheune hat sie den Keks als Proviant bekommen.
Wer, wie wir, in einem alten Fachwerkhaus wohnt, das weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten geblieben und nur behutsam saniert worden ist, macht zwangsläufig Bekanntschaft mit Mäusen, vor allem jetzt im Herbst, wenn es draußen kühler wird. Wie die Ratten zur Großstadt, gehören die Mäuse zum Landleben. Sie finden immer irgendeine Ritze, durch die sie ins Haus schlüpfen können. Wenn sie nicht so viel Dreck machen, alles vermeintlich Essbare anknabbern und sich nicht so stark vermehren würden, hätten wir gar nichts gegen sie und würden sie als Mitbewohner dulden, denn es sind wirklich niedliche Tierchen. Aber leider funktioniert das Zusammenleben auf Dauer nicht, und so müssen wir sie fangen – selbstverständlich lebend. Was anderes kommt in einem tierlieben Veganerhaushalt gar nicht in Frage.
Apropos Veganer: Mäuse lockt man angeblich mit Speck oder Käse in die Falle. Wir wählen stattdessen lieber vegane Kekse. Die Mäuse sind ganz verrückt danach.
Ist eine Maus in die Falle gegangen, befreien wir sie sofort, damit sie nicht zu viel Stress ausgesetzt ist. Wir tragen die Falle in die Scheune und setzen die Mäuse ins Heu. Dort finden sie genug zu fressen, denn von der Quetschgerste, die unsere Pferde, Schafe und Ziegen bekommen, fallen immer ein paar Körner herunter.
Hier ein kleiner Videoclip von einer Maus, die mir heute in die Falle gegangen ist:

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