Donnerstag, 15. Oktober 2015

Veganes Pyttipanna

Nach kurzer Kochzeit werden die Kartoffeln und die Süßkartoffeln in einer großen, beschichteten Pfanne kurz angebraten.
In der vergangenen Woche gab es bei uns im Edeka-Markt Bio-Süßkartoffeln zum Preis von nur 1,99 Euro je Kilo – da musste ich doch gleich mehrere Kilo kaufen, zumal sich Süßkartoffeln lange lagern lassen. Süßkartoffeln, die keine Kartoffeln sind, sondern zu den Windengewächsen zählen, können auf vielfältige Weise zubereitet werden. Püriert schmecken sie ebenso lecker wie frittiert oder mit ein wenig Olivenöl im Ofen gebacken. Selbstverständlich kann man sie auch kochen oder wie Bratkartoffeln zubereiten.
Obwohl Süßkartoffeln schneller gar sind als Kartoffeln, lassen sie sich durchaus mit ihnen zusammen in einem Topf kochen. Nimmt man mehlig kochende Kartoffeln, die wir bevorzugen, schneidet man alles in gleich große Würfel. Bei fest kochenden Kartoffeln sollten die Süßkartoffelstücke hingegen deutlich größer sein als die Kartoffelstücke.
Kartoffeln und Süßkartoffeln mit frischen Champignons
und Schalotten und Mais aus der Dose.
Für meine kleinen Kartoffelwürfel genügt eine Kochzeit von fünf Minuten. Am Ende gieße ich sofort das Wasser ab, und gebe die zweierlei Kartoffeln in eine große, beschichtete Pfanne mit etwas heißem Rapsöl und brate sie leicht an. Unterdessen habe ich in einer anderen, kleineren Pfanne etwa 250 Gramm frische, in Scheiben geschnittene Champignons und drei bis vier klein geschnittene Schalotten in etwas Öl gebraten, bis sie leicht braun sind. Dann kam Mais aus der Dose (abgetropft) hinzu, und zum Schluss habe ich alles in die große Pfanne zu den Kartoffeln und den Süßkartoffeln gegeben und alles mit Meersalz und reichlich Pfeffer aus der Mühle gewürzt. Auf dem Teller kröne ich meine vegane Variante des schwedischen Klassikers Pyttipanna ("winzig in der Pfanne"), das in ähnlicher Variante in Dänemark als Biksemad beliebt ist mit einem großen Klecks Preiselbeermarmelade. 

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