Mittwoch, 18. November 2015

Der mildeste November seit 134 Jahren

Sonniger Lichtblick nach dem Sturm – und alle Bäume stehen noch.
Grandioser Lichtblick nach Stunden mit grauen Wolken, heftigem Wind und ebensolchen Regenschauern. Sturmtief Heini zeigte den Herbst von seiner ungemütlichen, aber eigentlich natürlichen Seite, denn bislang kam dieser Monat eher frühlingshaft daher.
Schon war zu lesen, dass die Pflanzen gerade nicht mehr wissen, in welchem Abschnitt des Jahres sie sich befinden. Nur die Tageslänge gibt noch eine grobe Richtung vor, dass es erst auf Weihnachten und nicht schon auf Ostern zugeht. Stress ist die Folge solcher Wetterkapriolen mit viel zu warmen Temperaturen, den mildesten seit 134 Jahren nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes.
Tatsächlich blühen auch in unserem Garten schon Sträucher, wie der Winterschneeball Virbunum bodnantese, der sonst erst im Januar oder Februar seine Knospen öffnet. Nach Zeiten der langen Trockenheit im September und Oktober ist die augenblickliche Wärmephase der pure Stress für die Pflanzen. Botaniker und Naturfreunde hoffen darauf, dass es nun endlich kalt wird. Der Wetterbericht, der tatsächlich einen Temperaturrückgang ankündigt, sollte uns also nicht traurig machen. Die Pflanzen brauchen jetzt ihren Winterschlaf ...

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