Montag, 11. Januar 2016

Gen Süden

Au weia, das sind wohl wieder Schnee und Eis im Anmarsch. Viele Zugvögel nehmen jedenfalls Reißaus und ziehen gen Süden. Sie nutzten die wenigen Sonnenstunden gestern und heute, um sich auf die Reise zu machen.
Zugvögel flüchten übrigens nicht vor der Kälte. Die könnten sie in ihren dicken Daunenmänteln ganz gut aushalten. Es ist vielmehr das knappe Nahrungsangebot bei geschlossener Schneedecke oder vereistem Boden, dass sie dazu veranlasst, vorübergehend in wärmere Regionen umzusiedeln.
Normalerweise wären die Vögel schon im Oktober oder November gen Süden geflogen. Da es bis zum Jahresende aber ungewöhnlich mild war und daher noch genügend Nahrung zur Verfügung stand, gab es keinen Grund, die beschwerliche und viel Energie kostende Reise anzutreten. Nachdem der Winter nun doch noch Einzug gehalten hat, starten die Vögel jetzt mit mehrmonatiger Verspätung.
Hier ist gerade ein großer Trupp Gänse unterwegs:


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