Montag, 11. April 2016

Neubeginn ohne Neukauf

Heute ein Beitrag von Calluna-Autorin Marion Korth:
Die Erdbeerpflanzen kommen in die Erde.
Alle paar Jahre ist es sinnvoll, ein paar junge, neue Erdbeerpflanzen zu kaufen. Die alten Pflanzen lassen an Ertrag nach, Ableger werden zusehends mickriger. Aber andererseits: Da sind doch noch so viele Ableger, die sich buchstäblich "vom Acker gemacht" haben, die jetzt munter auf Wegen, zwischen den Joahnnisbeeren und direkt neben dem Frühbeet wachsen. Bevor also der Neukauf in Betracht gezogen wird, der  zugegebenermaßen ziemlich einfach ist, machen wir erst einmal eine Bestandsaufnahme: Wie viele kräftige Ableger sind auf Abwegen unterwegs und könnten sich gut auf einem neuen Erdbeerbeet machen? Sehen sie kräftig aus, sind Blütenansätze  zu erkennen?
Mit genauem Blick und Schäufelchen mache ich mich auf die Suche. Am Ende ist die kleine Kunststoffschale mit 24 Pflänzchen gefüllt. Sie alle ziehen auf ihren neuen Acker mit neuer Erde um. Ja, es kann sein, dass sie nicht ganz so reich fruchten, wie Pflanzen direkt aus der Züchtung, aber zu schade, um sie zu zertreten, weil sie auf den Grasweg gewandert sind, sind sie allemal. Versuch
macht klug. Neue Erdbeerpflanzen werden wir in diesem Frühjahr nicht mehr kaufen. Vielleicht im Herbst, wenn wirklich einmal eine Rundumerneuerung angezeigt ist.

Kommentare:

  1. Ich hab' auch immer die Ableger genommen. Das hat immer ganz gut funktioniert. Wenn man keinen Erwerbsanbau hat, reicht das auch. Und selbst im jetzigen Garten hab ich immer noch ein paar Erdbeerpflänzchen. ;-) Mal schaun, was die in diesem Jahr bringen, sind alles Ableger, die Mutterpflanzen mußte ich herausnehmen, weil ich den Platz anderweitig brauchte.

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Das ist doch auch wirklich schön, wenn man mal keine Pflanzen kaufen muss, sondern sie aus dem eigenen Garten bekommt.
      Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße
      Inka

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