Sonntag, 23. Oktober 2016

Kranichkonferenz

Unter dem überwiegend blauen Himmel leuchtete das Ochsenmoor zwischen Oerrel und Emmen heute in den schönsten Herbstfarben, und wir genossen die Sonntagstour mit den Hunden in dieser speziellen Landschaft. Gut, dass ich auch ein Teleobjektiv dabei hatte, denn außer vielen bunten Blättern sahen wir auch jede Menge Kraniche. Besonders faszinierte uns die "Kranichkonferenz" auf einer der saftig grünen Moorwiesen.

Kranichkonferenz vor farbenfroher, herbstlicher Kulisse.

Kommentare:

  1. Toll! So nah bin ich noch nie an Kraniche herangekommen.

    Liebe Grüße
    Sara

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    1. Ich habe den Eindruck, dass mich die (standorttreuen) Kraniche bei uns im Moor von Jahr zu Jahr näher an sich heranlassen, ohne wegzufliegen. Es ist offenbar ein Lernprozess. Sie haben mittlerweile begriffen, dass von den Menschen hier keine Gefahr für sie ausgeht. Die nicht standorttreuen Kraniche, die im Winter gen Süden ziehen, sind wahrscheinlich misstrauischer, da sie in einigen südlichen Ländern nach wie vor bejagt werden. Ein bisschen Misstrauen ist vielleicht auch ganz gut, denn wenn wir hier doch mal wieder einen langen, kalten Winter bekommen, werden sich auch die inzwischen einheimischen Kraniche auf den Weg nach Süden machen und unterwegs möglicherweise Menschen begegnen, die es auf sie abgesehen haben.
      Danke und liebe Grüße
      Inka

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    2. Das kann ich mir gut vorstellen. Ähnliches bemerke ich ja schon im Garten bei den kleineren Vögeln, die gar nicht mehr scheu sind und mir vorwitzig ihre Fundstücke aus unmittelbarer Nähe präsentieren. :-)

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2014/04/lecker.html

      Ein Rotkehlchen kam bei unserem früheren Haus die Terrassenstufen hochgehüpft, um erzürnt meinen Mann auszuschimpfen ;-) der vergessen hatte, das tägliche frische Wasser hinzustellen. :-)

      Übrigens wußte ich noch nicht, daß einige Kraniche den Winter in unseren Gefilden verbringen. Da wäre etwas Misstrauen in der Tat nicht verkehrt.

      Liebe Grüße
      Sara

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    3. Ja, die Rotkehlchen werden richtig zutraulich. Ich kenne jemanden, der musste auf seiner Terrasse nur pfeifen, und dann kam das Rotkehlchen und hat ihm aus der Hand gefressen.
      Tatsächlich überwintern immer mehr Kraniche hierzulande – zumindest in milden Wintern. "Dank" der vielen Biogasanlagen finden sie auf den abgemähten Maisfeldern noch jede Menge Körner.
      Liebe Grüße
      Inka

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