Sonntag, 7. September 2014

Gut gepolstert

Ja, gelegentlich kommt es vor, dass man am Waldrand Polstermöbel entdeckt, die jemand dort verbotenerweise abgeladen hat, weil er offenbar nicht bis zur nächsten Sperrmüllabfuhr warten wollte. In diesem Fall aber steht das gut gepolsterte Möbelstück ganz legal an seinem Platz an einer Wegekreuzung im Wald.

Diese Sitzbank mit dickem Moospolster entdeckten wir heute auf einer Wanderung im
Schweimker Holz nördlich von Hankensbüttel. Da es aber kurz vorher geregnet hatte,
verzichteten wir darauf, es uns auf der Bank gemütlich zu machen – und gingen lieber
weiter.

Samstag, 6. September 2014

Sonnenuntergang hinter grüner Sichtschutzwand

Solange der hohe Mais die Sicht versperrt, ist der Genuss des Sonnenuntergangs leider etwas eingeschränkt.
Dass es langsam Herbst wird, merkt man nicht nur daran, dass die ersten bunten Blätter auf dem Rasen liegen, sondern vor allem auch daran, dass es schon wieder so früh dunkel wird. Um die Sonne bis zum letzten Strahl genießen zu können, gehe ich abends immer den Hügel hinauf zur Pferdeweide. Dort ist es eigentlich immer viel länger hell als bei uns unten am Haus. Zurzeit brngt der höhere Standort jedoch kaum Vorteile, denn eine grüne Wand versperrt den freien Blick auf die untergehende Sonne. Der Mais, der auf dem Feld hinter der Pferdeweide wächst, ist jetzt schon über zwei Meter hoch. Den Horizont kann man dahinter nur noch erahnen. Immerhin gibt es einige Stellen, an denen der Mais nicht ganz so dicht steht, so dass die Sonne dahinter zu sehen ist. Da der Mais nicht für Silagefutter, sondern für die Biogasanlage bestimmt ist, bleibt er wahrscheinlich noch bis in den November hinein auf dem Feld stehen und wird erst geschnitten, wenn die übrige Ernte komplett eingebracht ist. Aber spätestens zur Wintersonnenwende am 22. Dezember werde ich hoffentlich wieder einen freien Blick bis zum Horizont haben.

Freitag, 5. September 2014

... und noch eine abendliche Begegnung

Einer hübscher, noch relativ kleiner Igel. Wegen des Blitzes kneift er (verständlicherweise) die Augen zusammen.
Gestern eine Heuschrecke, heute ein Igel: Auf unserem allabendlichen Hundespaziergang gibt es eigentlich immer etwas zu entdecken. Dieser Igel flitzte vor uns über die Straße und versteckte sich dann unter den über einen Gartenzaun hängenden Zweigen eines Strauches. Ich machte zwei Fotos und ließ ihn dann in Ruhe. Das faszinierende bei Igeln: Sie machen in jeder Nacht die gleiche Runde. Wenn man einen an einem Abend an einer bestimmten Stelle gesehen hat, muss man nur um am nächsten Tag um die gleiche Zeit wieder dort sein, um ihm erneut zu begegnen.

Donnerstag, 4. September 2014

Im Lichtkegel der Taschenlampe

Diese Heuschrecke war heute Abend noch ziemlich spät unterwegs. Ist sie nicht wunderschön?!
Dass uns auf unserem allabendlichen Hundespaziergang Igel über den Weg laufen und Fledermäuse um die Ohren flattern, sind wir schon gewohnt. Auch Kröten und Molche auf dem Weg zum Dorfteich haben wir schon oft gesehen und einmal sogar eine Blindschleiche, die sich mitten im Dorf über die Straße schlängelte. Heute Abend aber wären wir beinahe auf ein Tier getreten, dass sonst eigentlich eher tagsüber unterwegs ist. Im Lichtkegel der Taschenlampe tauchte plötzlich einen halben Meter vor uns stattliche Heuschrecke auf. Sie war offenbar auf dem Weg aus der Wiese in den Gehözstreifen auf der anderen Straßenseite. Wir waren ganz fasziniert von diesem schönen Insekt. Zum Glück ist die schmale Straße, die eigentlich nur ein ausgebauter Feldweg ist, nachts so gut wie nicht befahren, und so ist die Gefahr, dass das Tier unter die Räder kommt, eher gering. 

Mittwoch, 3. September 2014

Zur Einstimmung ...

Statt vieler Worte gibt es heute lieber ein schönes Foto zur Einstimmung auf den morgigen Sonnentag, den wir, auch wenn wir arbeiten müssen, unbedingt ausgiebig genießen sollten:

Das goldene Licht der Abendsonne zaubert romantische Stimmung auf die Pferdeweide. Während Motte (links) und Rainbow grasen, hat sich Sharika hingelegt und lässt sich die Sonne aufs Fell scheinen. Rechts Ziege Paulinchen.

Dienstag, 2. September 2014

Auf in den Altweibersommer!

Im Gras liegen schon die ersten bunten Blätter und leuchten im goldenen Licht der Herbstsonne.
Die Landschaft ist in goldenes Licht getaucht, und die Schatten werden immer länger, und von den Bäumen fallen segeln schon die ersten braunen Blätter herab. Ja, es ist nicht zu übersehen: Der Herbst hat schon begonnen – zumindest der meteorolgische. Bevor es auch nach dem Kalender Herbst wird, läuft der Sommer noch einmal zu Hochform auf und schenkt uns ein furioses Finale mit viel Sonne und Temperaturen, die bis auf 26 Grad am Freitag klettern, zumindest laut Vorhersage. Freuen wir uns also auf einen schönen Altweibersommer mit warmen Tagen und kalten Nächte, traumhaften Lichtstimmungen.und morgens vom Tau benetzten Spinnweben!

Heute Abend lag es schon in Luft: Morgen beginnt der Altweibersommer!

Montag, 1. September 2014

Mein lieber Schwan, das war knapp!

Der Schwan vorne sieht eigentlich ganz friedlich aus,
aber tatsächlich war er ziemlich auf Krawall gebürstet.
Als ich heute nach einem Termin in Uelzen am Ratsteich vorbeikam und und die vielen Enten auf dem Wasser sah – ich liebe Stockenten! –, holte ich sogleich meine Kamera aus dem Rucksack, hockte mich ans Ufer und machte ein paar Bilder, und dann wäre ich vor Schreck fast ins Wasser gefallen, denn plötzlich fauchte es ganz fürchterlich, und im Kameradisplay tauchte ein Schwan auf, der offenbar von meiner Anwesenheit am Ufer not amused war. Ich hatte ihn gar nicht kommen gesehen, da die bis fast ins Wasser hinabhängenden Zweige eines Ahorns eine Art grünen Vorhang bildeten, der das Sichtfeld etwas einschränkte.
Jetzt näherte sich auch noch ein zweiter Schwan. Der erste hasste es offenbar, fotografiert zu werden. Bedrohlich stieß er mit dem Schnabel in Richtung Objektiv. Offenbar wollte er mir die Kamera aus der Hand schlagen. Schnelle machte ich noch ein Foto von den beiden zornigen Wasservögeln und suchte dann vorsichtshalber das Weite.