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Donnerstag, 27. Februar 2014

Wohin am Wochenende?

Heute wieder die Veranstaltungstipps zum Wochenende. Das Angebot ist diesmal allerdings sehr übersichtlich. Aber man muss ja auch nicht an jedem Wochenende eine Veranstaltung besuchen, sondern kann ebensogut auch einen Waldspaziergang oder den Garten frühlingsfit machen. Nichtsdestotrotz hier zwei Tipps:

Flohmärkte für Kinder und für Frauen

Sonntag, 2. März, ab 14:00 Uhr, Steimke und Neudorf-Platendorf
Flohmärkte für bestimmte Zielgruppen sind seit Jahren die reinsten Publikumsmagneten. Am Sonntag finden in der Region gleich zwei solcher Flohmärkte statt: Einer für Kinder in Steimke (Gemeinde Obernholz) und einer in Neudorf-Platendorf (Gemeinde Sassenburg).
Bereits zum 14. Mal lockt der Steimker Kinderflohmarkt mit Kleidung und Accessoires für Babys, Kids und Teens. Kaffee und Kuchen gibt es auch, und das natürlich nicht nur für Kinder.
Der Flohmarkt im Schützenhaus ist von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
"Chic aus 2. Hand" lautet das Motto des 4. Platendorfer Frauenflohmarktes. Unter der Regie des örtlichen Schützenvereins werden von 14:00 bis 16:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Handtaschen, Bekleidung, Bücher, Schmuck, Tupperware, Deko-Artikel und vieles mehr angeboten. Die "Moorhühner" kümmern sich um die Verpflegung der Gäste.

Von Fürstinnen, Mätressen und Mägden

Sonntag, 2. März, 14:30 - 15:30 Uhr, Celle, Residenzmuseum im Schloss
Um Frauenschicksale im Celler Schloss – von Herzogin Anna von Nassau bis Königin Caroline Mathilde – geht es bei dieser Themenführung im Residenzmuseum.
Zumeist haben im Celler Schloss die Herzöge Politik gemacht. Aber im Bewusstsein der Menschen heute sind auch die Frauen an der Seite der Mächtigen. Das Leben einer Herzogin im ausgehenden 15. Jahrhundert wird verglichen mit dem einer Fürstin ungefähr 200 Jahre später. Welche Möglichkeiten hatten diese Frauen, welche Bildung, welche Träume? Wie lebten sie im Schloss, wie führten sie ihr Personal? Um diese Fragen aber auch um die Baugeschichte des Residenzschlosses wird es in dieser Führung gehen.
Eintritt: 9,- Euro. Treffpunkt: Infoschalter im Residenzmuseum. Anmeldung: 05141/12 373 (Di bis So 10–16 Uhr). INFO www.residenzmuseum.de


Montag, 17. Februar 2014

Die einen sammeln Briefmarken, die anderen Bäume

Blick ins Arboretum mit dem Gartencafé.
Die einen sammeln Briefmarken, die anderen Bäume. Zur zweiten Gruppe gehörte Christa von Winnings (1912 - 2012). Die Tochter eines renommierten Berliner Arztes kam nach dem Kriegsende im Jahr 1945 in die Heide. 1950 pflanzte sie in ihrem Garten in Melzingen bei Ebstorf den ersten Baum. Viele weitere Bäume sollten folgen. Von ihren Gartenreisen brachte sie Baumsamen und Baumnämlinge aus aller Welt mit. Am Ende ihre langen Lebens umfasste ihre Baumsammlung rund 700 Arten und Sorten. Damit ist dieses private Arboretum, das die Baumsammlerin im Jahr 2000 einer eigens dafür gegründeten und nach ihr benannten Stiftung überführte, eines der artenreichsten in Deutschland.
Mehr als zwei Monate dauerte die „Winterruhe“ im Arboretum Melzingen. Zum Auftakt der neuen Saison, die in diesem Jahr am 1. März beginnt und bis zum 30. November dauert, wird am 28. Februar um 18 Uhr eine Kunstausstellung mit Bildern von Anne-Elisabeth Seevers – eine Künstlerin aus Hamburg-Bergedorf, die sich der Miniaturmalerei widmet – eröffnet.
Der große Garten ist auch im Vorfrühling, wenn die Laubbäume noch kahl sind, durchaus einen Besuch wert. Seine in dieser Jahreszeit karge, aber herbe Schönheit wird die Besucher auf ganz besondere Art berühren. Und es gibt in dieser Saison auch Neues: Auf dem Areal des ehemaligen Wohnhauses, das nach einem Brandschaden abgerissen werden musste, ist eine ganz neue Landschaft gestaltet worden. Große Findlinge, dazwischen Heide und eine Vielfalt anderer Pflanzen und Sträucher bestimmen hier das Bild. Eine Pergola bietet den Besuchern einen Platz der Ruhe und Besinnung.
Auch in diesem Jahr wird im Arboretum wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen angeboten. Neben fünf Kunstausstellungen erwartet die Besucher ein buntes Programm unter anderem mit Konzerten, Vorträgen, Lesungen, Märchenerzählungen sowie Fledermaus- und Vogelführungen.
Das Gartencafé lädt die Besucher nach dem Gartenrundgang zum Verweilen ein – auch wenn das Wetter zu dieser Jahreszeit vielleicht mal nicht ganz so einladend sein sollte.
INFO www.arboretum-melzingen.de.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Wohin am Wochenende?

Auch im neuen Jahr gibt es wieder jeweils donnerstags hier die Ausflugs- und Veranstaltungstipps zum Wochenende. Aus dem an diesem Wochenende sehr überschaubaren Angebot habe ich zwei kulrurelle Veranstaltungen ausgewählt:

Die Weißnäherin Minette Manjou

Sonnabend, 4. Januar, 14:30 Uhr, Celle, Residenzmuseum im Schloss
Amüsante und dennoch lehrreiche Kostümführung im Rahmen der Reihe "Zwischen Mittag und Kaffee". Den Teilnehmern werden auch einige "unaussprechliche Requisiten" vorgestellt.
Kosten: 9,- Euro. Dauer: ca. 1 Stunde. Anmeldung unter Tel. 05141-12 373 (10–16 Uhr)
Treffpunkt: Information im Celler Schloss. INFO www.residenzmuseum.de

Träume und Wünsche

Sonntag, 5. Januar, 11:00 Uhr, Uelzen, Theater an der Ilmenau
Das Neujahrskonzert des Göttinger Symphonie Orchesters setzt sich mit unseren „Träumen und Wünschen“ auseinander: der „Ferienreise“, einem Leben „ohne Sorgen“ oder ein „neues Leben“ gar! Doch was wäre das Leben ohne die Liebe? Davon kann auch die Solistin ein Lied auf ihrer Violine singen. Mit „Liebesleid“ und „Liebesfreud“ von Fritz Kreisler wird sich die Geigerin Christina Brabetz in Uelzen vorstellen. Die junge Solistin steht am Anfang ihrer Karriere, die hoffnungsvoll mit dem Gewinn des Hamburger Tonali Grand Prix unter der Ehrenpräsidentschaft Christoph Eschenbachs begann.
Im Programm des Neujahrskonzert finden sich neben den Stücken von Kreisler auch Werke von Camille Saint-Säens,  Jules Massenet, Jacques Offenbach, Josef Strauß und Johann Strauß (Sohn).
Veranstalter: Kulturkreis Uelzen. INFO 0581-8006247 oder www.kk-uelzen.de.




 

Freitag, 27. Dezember 2013

Wohin am Wochenende?

Heute, wie jeden Donnerstag, aber zum letzten Mal in diesem Jahr, die Ausflugs- und Veranstaltungstipps fürs Wochenende:

Immer dieser Hofklatsch! 

Sonnabend, 28. Dezember, 14:30 Uhr, Celle, Residenzmuseum im Schloss
Als in Celle noch die Herzöge residierten, gab es zwar noch keine "bunten Blätter", aber an Hofklatsch herrschte dennoch kein Mangel. In dieser kurzweiligen Kostümführung im Residenzmuseum im Celler Schloss kommt Einiges von dem zur Sprache, was damals Volk und Adel bewegte. Dauer: ca. 1 Stunde. Treffpunkt: Information im Celler Schloss. Kosten: 9,- Euro pro Person. Anmeldung: 05141-12 373 (10:00 - 16:00 Uhr).
INFO www.residenzmuseum.de

Gut gegen Nordwind

Sonnabend, 28. Dezember, 20:00 Uhr, Celle, Kunst & Bühne, Nordwall 46
Wer kennt ihn nicht, den Bestseller von Daniel Glattauer, in dem sich zwei völlig ungleiche Menschen aufgrund einer Verwechselung einer E-Mail-Adresse zufällig kennenlernen und online austauschen und sich dabei langsam annähern!? Die digitale Love-Story mit ihren geistreichen Dialogen ist geradezu geschaffen für die Bühne. Regina Neumann und Helmut Thiele kommen mit ihrer szenischen Lesung zum Jahresausklang nach Celle. Kosten: 14,- Euro, ermäßigt 10,- Euro.
INFO 05141-12 389

Fakir und Feuerspucker

Sonnabend, 28. Dezember, 17:30 Uhr, Gifhorn, Bühne am Brunnen in der Fußgängerzone
Auch nach Weihnachten lohnt sich der besuch des Gifhorner Weihnachtsmarktes. Am Sonnabend können die Besucher ab 17:30 Uhr einen Feuerspucker und Fakir und eine Schlangenshow erleben.

Verkaufsoffener Sonntag

Sonntag, 29. Dezember, 13:00 - 18:00, Celle und Gifhorn, Innenstädte

Wer zu Weihnachten Geld geschenkt bekommen hat, wird sich sicher über die zusätzliche Einkaufsgelegenheit freuen. Anderen werden den verkaufsoffenen Sonntag hingegen vielleicht nutzen, um nicht gefallene Geschenke umzutauschen.



Donnerstag, 19. Dezember 2013

Wohin am Wochenende?

Heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Ausflugs- und Veranstaltungstipps zum Wochenende. Das Angebot ist allerdings recht übersichtlich. Die Veranstalter wissen offenbar, dass die meisten Menschen im Weihnachtsstress sind, noch schnell die letzten Geschenke und den Weihnachtsbaum besorgen müssen und somit kaum Zeit haben, um an diesem Wochenende noch etwas Anderes zu unternehmen, was nicht mit Weihnachten zu tun hat.

Für alle, die immer noch keine Geschenkidee(n), aber durchaus den Anspruch haben, etwas Individuelles zu schenken, könnte folgende Veranstaltung gewissermaßen die Rettung sein:

Kunsthandwerkermarkt

Sonnabend, 21. Dezember, 10:00 - 18:00 Uhr, Gifhorn, Stadthalle
Sonntag, 22. Dezember, 11.00 - 18:00 Uhr, Gifhorn, Stadthalle
45 Aussteller beteiligen sich an diesem weihnachtlichen Kunsthandwerkermarkt mit kulturellem Beiprogramm im Großen Saal der Stadthalle Gifhorn – eine Fundgrube für Last-Minute-Geschenke, die mit viel Liebe und Kreativität gefertigt sind.
INFO 0 53 71-5 94 70

Barocke Tafelkultur
Sonnabend, 21. Dezember, 14:30 Uhr, Celle, Residenzmuseum im Schloss
Zu Weihnachten wird üblicherweise festlich getafelt. Wie so eine Festtafel zu Zeiten des Barocks aussah, das erfahren die Teilnehmer dieser kurzweiligen Kostümführung im Residenzmuseum. Dauer: ca. 1 Stunde. Treffpunkt: Information im Celler Schloss. Kosten: 9,- Euro.
Anmeldung unter Telefon 0 51 41/12 373 (bis 16:00 Uhr).

Marilyn – liebe macht blond
Sonnabend, 21. Dezember, 20:00 Uhr, Celle, Kunst & Bühne, Nordwall 46
Britta Weyers spricht und singt über die schönsten Schwächen der Männer, „bevorzugt Blondinen“, die besten Freunde der Frauen: Diamanten, Schuhe, Bausparverträge..., über den ersten Kuss und das verflixte 7. Jahr, und über die großartige Komödiantin Marilyn Monroe, die heute 85 Jahre alt wäre.
Kosten: 14,- Euro, ermäßigt 10,- Euro.
INFO 0 51 41/12 604 oder www.brittaweyers.de .





Donnerstag, 5. Dezember 2013

Wohin am 2. Advent?

Heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Veranstaltungstipps zum Wochenende:

Weihnachtszauber im Landgestüt

Sonnabend, 7. Dezember, 12:00 bis 19:00 Uhr, Landgestüt, Spörckenstraße 10, Celle
Sonntag, 8. Dezember, 11:00 bis 18:00 Uhr, Landgestüt, Spörckenstraße 10, Celle
 
So sieht das Plakat aus, das für den Weih-
nachtszauber im Landgestüt Celle wirbt.

Wahrscheinlich wird es auch kleine Holzpferdchen als Baumschmuck geben, aber die Pferde stehen an diesem Wochenende einmal nicht im Mittelpunkt der Aktivitäten im Landgestüt Celle. Die historischen Backsteingebäude der 275 Jahre alten Anlage bilden stattdessen die Kulisse für einem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt.  Angeboten wird überwiegend hochwertiges Kunsthandwerk. Ob Schmuck, edle Seifen, Glaskunst, Kunst aus Holz oder weihnachtliche Gestecke und Kränze, hier kann bestimmt jeder ein Geschenk für seine Lieben entdecken. An weiteren Ständen gibt es allerlei kulinarische Köstlichkeiten.
Veranstaltet wird der Weihnachtsmarkt vom Verein der Freunde und Mitarbeiter des Landgestüts Celle e. V.. Besonders für Kinder hat sich der Verein allerlei einfallen lassen: Im liebevoll dekorierten Märchenwald können sich die Kleinen Märchen vorlesen lassen, und auch der Nikolaus wird mit seinem Begleiter Knecht Ruprecht an beiden Tagen vorbeischauen.
Darüber hinaus warten weitere kleine Überraschungen auf alle, die sich zum Weihnachtszauber ins Landgestüt aufmachen. Außerdem können Kutschfahrten, oder wenn das Wetter mitspielt, sogar Schlittenfahrten, mit den berühmten Celler Hengsten, unternommen werden. Zudem werden den ganzen Tag Führungen durch das Gestüt angeboten.
Ganz ohne Pferde geht es dann aber doch nicht: Die Kinder können sich beim Pony-Reiten ein bisschen so fühlen wie die professionellen Reiter bei den berühmten Hengstparaden.
INFO www.weihnachtszauberlandgestuet.de

Schnellzeichner

Sonnabend, 7. Dezember, ab 13:00 Uhr, Fußgängerzone, Gifhorn

Auf dem Gifhorner Weihnachtsmarkt ist an diesem Sonnabend ein Schnellzeichner im Einsatz. In rasantem Tempo fertigt er von den Weihnachtsmarktbesuchern charmante Karikaturen an. Die Zeichnungen werden anschließend an die Gezeichneten verschenkt. Die Aktion der Ciy-Gemeinschaft findet auf der Bühne am Brunnen statt.

Chorgesang

Sonnabend, 7. Dezember, ab 17:15 Uhr, Kirche St. Marien, Uelzen
Sonntag, 8. Dezember,ab 17:15 Uhr,
Kirche St. Marien, Uelzen

Im Rahmen des Uelzener Weihnachtszaubers wirtd den Besuchern am Wochenende in der Stadtkirche St. Marien Chorgesang geboten: Am Sonnabend singt der Männergesangverein Schatensen unter der Leitung von Jürgen Wischhof "Still, still, still", "Süßer die Glocken nie klingen", "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen". Am Sonntag treten die Männerchöre Bad Bodenteich/Suhlendorf/Ostedt unter der Leitung von Waldemar Gust-von Loh mit folgendem Programm auf: "Macht hoch die Tür" (Str. 1,2,3,5), "Lobt Gott Ihr Christen alle gleich" (Str. 1,2,3,6), "Fröhliche Weihnacht überall" (Str. 1-3).

Donnerstag, 28. November 2013

Es weihnachtet...

Der weihnachtlich beleuchtete Gifhorner Marktplatz.
Heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Veranstaltungstipps zum Wochenende. Nach den beiden "stillen" Wochenenden (Volkstrauertag und Totensonntag) gibt es an diesem Wochenende geradezu ein Überangebot an Veranstaltungen. Kein Wunder, denn mit der Adventszeit beginnt die Zeit der Weihnachtsmärkte. Zum Glück sind die Weihnachtsmärkte in den drei Kreisstädten in unserem Verbreitungsgebiet – Celle, Gifhorn und Uelzen – bis Ende Dezember geöffnet, sodass man an jedem Adventswochenende einen anderen besuchen kann. Darüber hinaus habe ich aus der Fülle der Weihnachtsmärkte, die an diesem Wochenende stattfinden, einige herausgesucht, die ich persönlich für besonders besuchenswert halte:

Schlossmarkt zum Advent

Sonnabend, 30. November, 12:00 bis 20:00 Uhr, und Sonntag , 1. Dezember, 11:00 bis 18:00 Uhr,
Gifhorn, Schlosshof
Lichterglanz im Gifhorner Schloss - Die festliche Ilumination des Gifhorner Schlosses zaubert eine vorweihnachtliche Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Am Sonnabend findet von 19:00 Uhr an eine Feuershow statt. In der Schlosskappelle singt am Sonnabend von 16:00 Uhr an der Theaterchor, am Sonntag von 15:00 Uhr an der Kammerchor. Alle Beteiligten des Schlossmarktes unterstützen bedürftige Kinder und alte Menschen.

Müdener Weihnachtsmarkt

Sonntag, 1. Dezember, 11:00 bis 19:00 Uhr, Müden/Aller, Historischer Ortskern


Auch der Müdener Weihnachtsmarkt begeistert die Besucher alljährlich durch seine besondere Atmosphäre im historischen Ortskern. Der Besuch lohnt sich allein schon, um die von Müdener Bürgern gebaute Weihnachtspyramide zu bestaunen, die mit einer Höhe von sechs Metern und einem Flügeldurchmesser von vier Metern eine der größten in Norddeutschland ist. Weitere Attraktionen sind ein Kasperle-Theater im beheizten Bürgerhaus mit zwei Aufführungen für die Kinder. Vor und im Heimatmuseum wird altes Handwerk vorgeführt, und eine Freiland-Modelleisenbahn mit dampfender Lokomotive dreht ihre Runden. In der St. Petri Kirche und auf der Freilichtbühne erklingt den ganzen Tag Weihnachtsmusik, vorgetragen von örtlichen Chören und Musikgruppen. Auch in diesem Jahr bekommt jedes Kind, das auf der Freilichtbühne ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen kann, eine Leckerei überreicht. Veranstalter ist der Kultur- und Heimatverein.

Gospelkonzert und Weihnachtsbasar

Sonntag, 1. Dezember, 14:30 bis 18:00 Uhr, Melzingen, Arboretum
Der Gospelchor ForYourSoul!
Handwerkliche Bastelarbeiten, Marmeladen, Gebäck, Tannen- und Ilexsträuße und noch viele andere Dinge werden auf dem kleinen Weihnachtsbasar im Kulturstall des Arboretums angeboten. Von 16:30 Uhr an singt im weihnachtlich geschmückten Gartencafé des Arboretums der Gospelchor ForYourSoul! Sein Programm ist eine mitreißende Mischung aus neuen Arrangements alter Spirituals und den Kompositionen zeitgenössischer Gospel. Die Stimmen der elf Sängerinnen und Sänger, jede auch als Solostimme zu hören, sind mal ein temperamentvolles rhythmisches Feuerwerk und dann auch wieder eine einschmeichelnde Melodie in gefühlvollen Balladen. Die Gospelmusik vermittelt den Zuhörern wie auch den Sängerinnen und Sängern selbst große Momente für Seele und Geist. Der Eintritt ist frei. Spenden für den Chor sind willkommen.








Donnerstag, 21. November 2013

Kunst, Musik und Literatur

Auch heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Ausflugs- und Veranstaltungstipps zum Wochenende:

Störe meine Krise nicht!

Sonnabend, 23. November, 16:00 Uhr, Kavalierhaus, Steinweg 3, Gifhorn

Der Gifhorner Autor, Werner Julius Frank, beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der Semantik der deutschen Sprache. Die zahlreichen Absonderlichkeiten eröffneten Frank eine ungeahnte Spielwiese für bizarre Wortspiele. Warum fliegt eine Sicherung immer raus, aber nie rein? Diesen und anderen Problemen geht Frank tiefschürfend auf den Grund. Er verwandelt dabei ganz alltägliche Situationen in aberwitzige Begebenheiten, wie zum Beispiel den Kauf von „Katzenzubehör“. An diesem Nachmittag liest der Autor u.a. aus seiner neustes Publikation „Störe meine Krise nicht!“ Eine Veranstaltung des Kulturvereins Gifhorn. Eintritt: 5,- Euro. Karten sind beim Kulturverein im Kavalierhaus erhältlich. INFO 05371-813924

Im Tanz mit Zeit und Raum

Im Tanz mit Zeit und Raum.
Foto: Christine Kohnke-Löbert
Sonnabend, 23. November, 17:00 Uhr, BBK Uelzen, Historisches Zentrum, Am Alten Kreishaus, Uelzen-Oldenstadt.

„Menschen nahe kommen, das kann man auf ganz verschiedene Art und Weise. Indem man mit ihnen redet, sie anschaut, etwas von ihnen liest, ihnen zuhört oder indem man Dinge betrachtet, die sie geschaffen haben.“ Die Neugier auf Menschen ist es, die Calluna-Redakteurin Christine Kohnke-Löbert antreibt, in ihrer Arbeit Journalistin und auch sonst. „In der täglichen Arbeit habe ich natürlich meist mit Themen aus der Gegenwart zu tun und das ist spannend. Aber unsere Kultur, unser gesellschaftliches Umfeld und unsere Gefühle sind ja nicht nur von unserer gegenwärtigen Wahrnehmung geprägt, sondern in hohem Maße auch von den Menschen, die wir längst vergessen haben, weil sie lange vor uns lebten“, sagt sie, und genau das ist das Thema ihrer neuen Ausstellung, die am Sonnabend um 17 Uhr in den Räumen des Bundes Bildender Künstler Uelzen (BBK) im Historischen Zentrum Oldenstadt eröffnet wird. Unter dem Titel „Im Tanz mit Zeit und Raum“ zeigt Christine Kohnke-Löbert eine raumgreifende Installation, die zwar ihrem Thema Fotografie treu bleibt, es aber dennoch in vielerlei Hinsicht überschreitet. „Ich möchte der Denkweise und Gefühlswelt der Menschen früherer Zeiten nachspüren und diese auch für uns erlebbar machen, indem ich von ihren Ängsten und Sehnsüchten und von ihrer Freude erzähle.“ Worte verwendet die Suderburger Fotografin dazu allerdings nicht, sondern Bilder, die sie auf Fahnen und transparente Folien druckt. Sie nimmt ihre Motive aus ihrem ursprünglichen Kontext heraus, verfremdet sie durch die Veränderung der Größenverhältnisse und lässt sie durch das Interagieren miteinander neu wirken. „Jedes Motiv verändert sich durch sein Umfeld, so wie auch unser eigenes Verhalten und unsere Wirkung auf andere sich unterscheiden, je nachdem, in welchen Kreisen wir uns gerade bewegen“, so Kohnke-Löbert.
„Menschen und Kreaturen“ könnte die Ausstellung auch heißen, denn Kohnke-Löbert nähert sich ihren Charakteren über die Werke, Bilder und Skulpturen, die sie uns hinterlassen und mit denen sie ihren Gefühlen Ausdruck gegeben haben. „Über den Umweg der Kunst, sozusagen durch das Hintertürchen komme ich dem Maler, Bildhauer oder Handwerker nahe, der vor Jahrhunderten eine Arbeit geschaffen hat. Und auch denen, die sich diese Arbeiten vor mir angeschaut haben. Das schafft eine gefühlte Verbindung, die sehr stark ist“, so Kohnke-Löbert. Ihre Motive findet sie meist in Kirchen, aber auch an mittelalterlichen Bürgerhäusern und in Museen. Oft sind es Arbeiten, die erst auf den zweiten Blick ins Auge fallen oder die sogar bewusst versteckt wurden. „So wie unsere eigenen geheimen Wünsche und Ängste.“ Dr. Horst Löbert

Amadeus Guitar Duo

Sonntag, 24. November, 17:00 Uhr, Beckmann-Saal, Magnusstraße 4, Celle

Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff spielen Musik aus Europa und Südamerika von der Barockzeit bis zur Moderne.  Das 1991 gegründete Duo gehört zur Spitzenklasse der Gitarrenduos. In über 900 Konzerten ist es in 50 Ländern Europas, Asiens sowie Nord-, Mittel- und Südamerikas aufgetreten. 1992 gründete es das Internationale Gitarren-Symposion Iserlohn, das heute eines der bedeutendsten Festivals dieser Art ist. Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff unterrichten als Professoren an der Musikhochschule Detmold. Veranstalter des Kammermusikabends ist der Künstlerverein Celle. Eintritt: 13,- Euro (ermäßigt 6,- Euro). INFO 05141-34353

Donnerstag, 14. November 2013

Seide und Blues

Heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Ausflugs- und Veranstaltungstipps zum Wochenende:

Fallschirmseide aus Celle

Sonnabend,  16. November, 15:00 Uhr, Celle, Bomann-Museum
An die Zeit, als Celle das Zentrum der deutschen Seidenspinnerei war, erinnert das Bomann-Museum im Rahmen einer Führung, die am Sonnabend um 15 Uhr beginnt.
Im 19. Jahrhundert galt Seidenbau als Möglichkeit, ärmeren Bevölkerungsschichten ein zusätzliches Einkommen zu verschaffen. Nachdem durch eine Krankheit viele Seidenraupen verendet waren, wurde der Seidenbau nach dem Ersten Weltkrieg wieder als Perspektive gesehen, um soziale Spannungen zu mildern. In Celle entsand Ende der 1920er Jahre die Spinnhütte als Genossenschaft, um die Herstellung deutscher Seide zu ermöglichen. Die Nationalsozialisten förderten nach 1933 diese Bestrebungen mit dem Ziel, Deutschland auch auf diesem Gebiet autark zu machen. Die Spinnhütte wird im Rahmen der Aufrüstung innerhalb weniger Jahre zum größten Hersteller von Fallschirmseide im Deutschen Reich. In unmittelbarer Nähe der Spinnhütte Celle wurde in den 1930er Jahren die Reichsforschungsanstalt für Seidenbau errichtet, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Bundesforschungsanstalt für Kleintierzucht umbenannt wurde. In dem 1940 fertiggestellten Verwaltungsgebäude der Mitteldeutschen Spinnhütte GmbH befindet sich heute das Landessozialgericht Niedersachsen.
Anhand ausgewählter Exponate im Museum zeichnet Christopher Galler die Geschichte des Seidenbaus und der Fallschirmseide in Celle von der sozialen Idee zur NS-Autarkie nach.
INFO Telefon 05141/12544 (Museumskasse) oder 12372 (Sekretariat) oder  www.bomann-museum.de.

Bluesrevue

Sonnabend, 16. November, 20:00 Uhr, Uelzen, Neues Schauspielhaus
Der Hamburger Musiker Matthias Weber versteht es, mit virtuosem Gitarrenspiel und brilliantem Gesang seine Zuhörer zu begeistern. Er spielt sowohl Perlen und Raritäten des Blues als auch eigene Songs. Zwischen den musikalischen Darbietungen bringt der Künstler dem Publikum die Entstehung und die Hintergründe des Blues näher. Matthias Weber drückt seine Gedanken und Gefühle seit frühester Kindheit durch die Musik aus. Er spielt auf Bühnen wie z. B. Schmidt's Tivoli, Fabrik Hamburg, Grosse Freiheit und auf diversen Kleinkunstbühnen.
Eintrittskarten sind direkt im Neuen Schauspielhaus erhältlich (täglich ab 16:00 Uhr).
INFO Telefon 0581/76535.



Donnerstag, 7. November 2013

Bienen, Bach und Weihnachtsträume im Bauernhaus

Heute, wie jeden Donnerstag, wieder die Ausflugstipps zum Wochenende:


Honig und Licht

Sonntag, 10. November,  11:30 - 12:30 Uhr, Celle

Karl Thun führt in das "Heidezimmer" des neu gestalteten Bomann-Museums in Celle und erzählt dort von der einst großen Bedeutung der Bienenzucht in der Lüneburger Heide. Im "Heidezimmer" begegnen den Besuchern Dinge mit so klangvollen Namen wie Bannkörbe, Imkerbeile, Schwarmbeutel, Drohnenmesser und Wiesenfangbank. Dinge von besonderer Bedeutung für die Heide-Imker, die der Bienenforscher August von Berlepsch in der Mitte des 19. Jahrhunderts "für die handgewandtesten Imker der Welt erklärt, die ohne Widerrede den meisten Honig in Deutschland ernten." Auch Franz Guizetti wird im Rahmen dieser Führung vorgestellt, der 1696 mit seiner Kerzenmacherei und Wachsbleiche auf Einladung Herzog Georg Wilhelms nach Celle zog. Die Residenzstadt mit ihren Bürgern brauchte Licht…
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Es muss lediglich der reguläre Museumseintritt bezahlt werden.
INFO www.bomann-museum.de


Weihnachtsträume im Museumsdorf

Weihnachtliches Flair im Brümmerhof
und den anderen Bauernhäusern des
Museumsdorfes.
                                 Foto: Christine Kohnke
Sonntag, 10. November,  10:30 - 18.00 Uhr, Hösseringen

Für einen Tag wird das Museumsdorf Hösseringen seine Winterruhe für den Vorweihnachtlichen
Kunsthandwerkermarkt noch einmal unterbrechen. Von 10.30 Uhr bis 18 Uhr werden die historischen Gebäude in vorweihnachtlichem Glanz erstrahlen. Lichtersterne, Feuerkörbe, herzige Wegweiser und weihnachtliche Beleuchtung machen aus der alten Dorfstraße eine strahlende Festtagsmeile. Und es wird viel zu entdecken geben: Mehr als 50 Kunsthandwerker haben ihre Teilnahme zugesagt und werden im Freigelände und in den Häusern ihre Ausstellungen zeigen. Angeboten werden Schmuck und Keramik, Wolle, Handgewebtes und Kleidung aus Seide, Filz und vielen anderen Stoffen. Vogelhäuser und Holzschalen gehören ebenso zum Angebot wie Dekorationen für die Weihnachtszeit, Adventsgestecke und -kränze und natürlich Weihnachtsschmuck für Haus, Hof und Garten. Bilder, Collagen und Stickereien, hergestellt in verschiedenen Techniken, machen neugierig aufs Nachahmen. Auf jeden Fall sind die kreativen Stücke allesamt Unikate. Für diese umfangreiche Weihnachtsausstellung öffnen die historischen Gebäude noch einmal ihre eigentlich schon für den Winter geschlossenen Türen.
Organisiert wird diese Ausstellung federführend vom Kreativen Kreis Winsen/Luhe unter der Leitung von Karin Meyer-Wölk aus Adendorf. Ihr ist es gelungen, Aussteller aus dem gesamten norddeutschen Bereich in das Museumsdorf Hösseringen einzuladen.
Besuchergruppen werden gerne auch während der winterlichen Ruhezeit durch das Museum geführt, dafür ist allerdings eine Anmeldung unter Telefon 05826 / 1774 erforderlich.
INFO www.museumsdorf-hoesseringen.de

David Menge gibt ein Orgelkonzert.
                                  Foto: Antonia Menge

Von Bach bis Blockbuster

Sonntag, 10. November,  17:00 - 18:15 Uhr, Gifhorn

Kreiskantor David Menge spielt auf der berühmten Christian-Vater-Orgel von 1748 in der Kirche St. Nicoai am Gifhorner Marktplatz. Sein Programm hat den vielversprechenden Titel "Von Bach bis Blockbuster". Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um Spenden für die Kirchenmusik in St. Nicolai gebeten.
INFO www.davidmenge.de

 

 

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Kunsthandwerk und Kostümführung

Hier, wie jeden Donnerstag, die Veranstaltungstipps zum Wochenende:


Hobby- und Kunstausstellung


Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. November, IGS Sassenburg, Westerbeck

Sie ist gewissermaßen die Mutter aller Kunsthandwerksausstellungen in der Region Gifhorn: Die Sassenburger Hobby- und Kunstausstellung in Westerbeck ist nicht nur einer der ältesten Ausstellungen dieser Art – sie findet bereits zum 28. Mal statt –, sondern mit insgesamt 75 Ständen auch eine der größten weit und breit. Ausgerichtet wird sie vom Förderverein der IGS Sassenburg. Zugelassen sind auch diesmal wieder ausschließlich private Aussteller. Das DRK Dannenbüttel bietet Kaffee und Kuchen an.
Die Ausstellung in der IGS Sassenburg in Westerbeck, Hauptstraße 110, ist am Sonnabend von 14:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Eintritt: 1,- Euro, Kinder frei.


Celle hat wieder eine Herzogin!


Sonnabend, 2. November, 14:30 Uhr, Residenzmuseum im Schloss Celle

Kostümführung im Rahmen der Reihe "Zwischen Mittag und Kaffee". Kosten: 9,- Euro.
Dauer: ca. 1 Stunde. Anmeldung unter Tel. 05141/12 373 (Di bis So 10–16 Uhr).
Treffpunkt: Information im Celler Schloss. Info: residenzmuseum.de

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Hütehunde, Handgemachtes und heißes Wachs

Auch heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Ausflugstipps zum Wochenende:

Meißendorfer Schnuckenderby

Ein Border Collie nähert sich einer Gruppe von
Heidschnucken.
In Meißendorf bei Winsen können an diesem Wochenende (26. und 27. Oktober) Border Collies beim Hüten von Heidschnucken beobachtet werden. Das Meißendorfer Schnuckenderby der Arbeitsgemeinschaft Border Collie Deutschland e.V. (ABCD e.V.) bietet den Zuschauern faszinierende Einblicke in die anspruchsvolle Arbeit der gelehrigen Hunde.

Im „Trial“ oder Hütewettbewerb ist Teamarbeit gefragt: Eine Gruppe Schnucken wird über einen Parcours mit Slalom und Toren dirigiert oder zum Stillstand gebracht, eingepfercht oder in zwei Gruppen getrennt. In den Leistungsklassen 1 und 2 starten unerfahrene Zweibeiner oder Junghunde. Hier kann der Parcours den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden und ist nicht so an Normen gebunden. Bei Klasse 3 am 26. und 27. Oktober gibt es erhöhte Anforderungen an die Entfernung, auf die der Hund arbeitet, und man kann sich für europaweite Prüfungen qualifizieren.
Das blitzschnelle instinktive Reagieren des Border Collie auf das Verhalten der Schafe in der Kombination mit seiner Bereitschaft und Fähigkeit, die Anweisungen seines menschlichen Hütepartners selbst auf Entfernung präzise zu befolgen, ist faszinierend! Der Arbeitseifer der Hunde ist beeindruckend und ein Besuch des Schnuckenderby lohnt darum selbst dann, wenn es herbstliches Wetter geben sollte – doch für heißen Kaffee und Suppe ist gesorgt!
Start ist an beiden Tagen jeweils um 10 Uhr. Der Richter kann einen Lauf mit Erklärungen einfügen, sodass auch die Zuschauer wissen, worum es geht. Bei einer Tombola zugunsten Border-Collie in Not e.V. gibt es hübsche Preise zu gewinnen.
Die ABCD ist ein deutschlandweiter Verein, der die besonderen Hüteeigenschaften des Border Collie fördert, z.B. Ausbildung und Einsatz bei der Hütearbeit. 



Lichte stippen und altes Handwerk

Geduld üben: Zwischen den einzelnen Tauchgängen im
heißen Wachs müssen die Lichte immer wieder abkühlen.
Bevor im Museumsdorf Hösseringen Ende Oktober für mehrere Monate die Lichter ausgehen (die Winterpause beginnt!), soll es zum Saisnabschluss noch einmal richtig hell werden: Am Sonnabend, 26. Oktober, und am Sonntag, 27. Oktober, lädt das Museumsteam Kinder und Erwachsene zum Lichtestippen im Kötnerhaus aus Bahnsen ein. Diese traditionelle Form der Kerzenherstellung können Kinder gegen eine geringe Kostenerstattung  selber bewerkstelligen. Größere Stipplichte können erworben werden.
Am Sonntag, dem 27. Oktober wird außerdem in der Schmiedewerkstatt, der Weberei und an der Gattersäge gearbeitet.
Die beiden Ausstellungen: „Geschenkt – neu in der Museumssammlung“ und „Kuh – Milch – Geschichten“ sind noch bis zum 31. Oktober geöffnet.
Trotz der Winterruhe gibt es bis zum Saisonstart am Freitag, dem 15. März 2014 wieder viel vorzubereiten. Und so ganz ohne Gäste wird auch dieser Winter nicht verlaufen: Angemeldete Besuchergruppen werden gerne weiterhin durch das Museum geführt, dafür ist allerdings eine Anmeldung unter 05826/1774 erbeten.

Handgemacht

Bald ist wieder Weihnachten, und das bedeutet, dass rechtzeitig Geschenke besorgt werden. Die schönsten Geschenke sind die, die nicht "von der Stange" kommen. Der dritte "Handgemacht-Markt", der am Sonnabend, 26. Oktober, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 27. Oktober, von 11 bis 18 Uhr , in der Stadthalle Gifhorn stattfindet, bietet eine große Vielfalt an individuell und liebevoll gefertigten Unikaten, die bestimmt auch all diejenigen erfreuen werden, die eigentlich schon alles haben und für die einem partout kein Geschenk einfallen will. Selbstverständlich muss nicht alles, was auf dem Markt gekauft wird, auch verschenkt werden. Man darf mit dem einen oder anderen Stück gerne auch sich selbst eine Freude machen.
An dem Markt beteiligen sich 50 ausgesuchte Aussteller. Ihr Angebot reicht von jahreszeitlicher Deko bis hin zum hochwertigen Kunsthandwerk. Es gibt Schmuck, modisches Textildesign, Taschen, Gürtel, vielfältigste Accessoires wie Stulpen und Tücher, Fotografien, Bilder-, Holz- und Töpferarbeiten, Marmeladen, handgesiedete Seifen, Liköre und vieles mehr.
Eintritt: 2,00 Euro (Kinder frei). INFO 05371/59470

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Tipps für den Sonntagsausflug

Auch heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Ausflugs- und Veranstaltungstipps zum Wochenende:

Apfel- und Naturschutzfest

Sonntag, 13. Oktober, 13:00 - 17:30 Uhr, Museumsdorf Hösseringen
Auch die Saftpresse kommt zum Einsatz.
Ein Fest für Jung und Alt, mit Spielen, Quiz, Kaffee und Apfelkuchen, Most und Informationen zum Thema Apfel und Naturschutz. Fachleute beantworten die Fragen der Besucherinnen und Besuchern: Wie schneide ich meinen Obstbaum richtig? Welche Obstsorten gedeihen in meinem Garten am besten? Kinder können mitgebrachte Äpfel zerkleinern und auspressen. Für sie gibt es außerdem Spiele und Basteleien „rund um die Natur“. Der Pomologe (Apfelkundler) Reinhard Heller bestimmt ab 14.00 Uhr von den Besucherinnen und Besuchern mitgebrachten Äpfel (mind. 3 Stück einer Sorte) und gibt wichtige Tipps zur Pflege und Lagerung des Obstes.
Eine Veranstaltung der BUND-Kreisgruppe Uelzen im Museumsdorf Hösseringen.
INFO www.museumsdorf-hoesseringen.de

Einst Ritterburg, dann Schloss

Sonntag, 13. Oktober, 14:30 - 16:00 Uhr, Schloss Celle
Ein unterhaltsamer Rundgang für die ganze Familie durch die Celler Schlossgeschichte. Auf unterhaltsame Weise wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Führung auch die höfische Etikette, die Verhaltensregeln im Schloss vermittelt.
Kosten: 9,- Euro EUR
Anmeldung unter Tel. 05141/12 373 (Di bis So 10–16 Uhr)
Treffpunkt: Information im Celler Schloss
INFO residenzmuseum.celle.de

25 Jahre Burg Bodenteich

Sonntag, 13. Oktober, 11:00 - 18:00 Uhr, Burg Bodenteich
Die Burg Bodenteich
Die Burg ist natürlich sehr viel älter. Gefeiert wird der 25. Jahrestag der Wiedereröffnung der Burg nach der Sanierung.
Das Jahr 1988 und besonders der 14. und 15. Oktober waren für die Burg Bodenteich und auch den Marktflecken Bodenteich -damals noch ohne „Bad“ -von großer Bedeutung. Nach fünfjähriger Bauzeit und Investitionen von mehr als drei Millionen Mark wurde die restaurierte Burg in Bodenteich wiedereröffnet.
Der Förderkreis Burg Bodenteich e.V. feiert das Jubiläum mit einigen Angeboten und Aktionen. Rittersaal, Burgmuseum, Braukeller und Backhaus sind für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Es werden u. a. ofenfrischer Butter- und Streuselkuchen, Quarkhörnchen und Kürbisbrot sowie Heiß- und Kaltgetränke angeboten. Auf dem Burggelände wird mittelalterliches Lagerleben von Mitgliedern des Rittergefolges “von Rabenfels“ mit  Bogenschießen und der Herstellung eines Kettenhemdes zelebriert. Außerdem werden um 14:00 und 15:00 Uhr Führungen im sonst nicht zugänglichen Rest des Feldsteinturms unter dem Amtshaus aus den Anfängen der Burg um etwa 1200 stattfinden. Um 16:00 Uhr beginnt im Rittersaal ein mit Bildern und Karten illustrierter Vortrag zum Thema  „Oswald von Bodendieck“ – Leben und Wirken des letzten männlichen Bodendieckers.
INFO Telefon 05824/3539 (Kurverwaltung)



Donnerstag, 3. Oktober 2013

Erntedank, Hengstparade und Satire

Auch heute wieder, wie jeden Donnerstag, meine Ausflugstipps zum Wochenende:

Gifhorner Erntedankfest

Auf dem Gifhorner Marktplatz können am Sonnabend, 5. Oktober, viele liebevoll geschmückte Erntewagen bewundert werden. Außerdem wird den Besuchern einbuntes Programm geboten:

9:00 - 15:00 Uhr      Erntedankfest-Markt mit Ausstellung der Erntewagen
9:30 - 9:45 Uhr        Die Jagdhornbläser des Hegerings Gifhorn spielen
9:45 Uhr                   Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich eröffnet das Erntedankfest

bis 11:00 Uhr           Buntes Programm auf der Bühne am Rathaus (Musik, Tänze und Lieder)
11:00 - 11:50 Uhr    Ökumenischer Gottesdienst
12:00 Uhr                Einbringen der Erntekrone ins Rathaus - Übergabe an den Bürgermeister - Tänze
                                der USK-Trachtentanzgruppe unter der Erntekrone
ab 12:00 Uhr           Mittagessen auf dem Marktplatz (Eintopf aus der Feldküche der Freiwilligen
                                Feuerwehr Gifhorn, Pellkartoffeln und Quark, Kartoffelpuffer sowie
                                Kaffee und Kuchen)
12:00 - 14:30 Uhr    Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn spielt zünftige Blas- und
                                Unterhaltungsmusik
14:45 - 15:00 Uhr    Einbringen der Erntegaben der Vereine in die St. Nicolai-Kirche

Celler Hengstparade


Die letzte der diesjährigen Celler Hengstparaden findet am Sonnabend, 5. Oktober, on 13 Uhr an auf dem Gelände des Landgestüts statt.
Prächtig herausgebrachte Hengste, funkelnde Geschirre und historische Uniformen machen die Celler Hengstparaden seit über hundert Jahren zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt. In einem etwa vierstündigen Programm zeigen die Hengste, was sie in ihrer Ausbildung im Landgestüt gelernt haben, wobei die Freiheitsdressur, die Ungarische Post und die Römerwagen seit jeher Favoriten des Publikums sind. Anspruchsvolle Fahrschaubilder gehören ebenso zum Programm wie Dressur- und Springdarbietungen.
Tickets für die Hengstparaden sind hier erhältlich.


Lerne lachen, ohne zu weinen


Bernhard Weber
Mit dem Programm "Lerne lachen, ohne zu weinen" gastiert der Hamburger Sänger und Schauspieler Bernhard Weber am Sonnabend, 5. Oktober, von 20 Uhr an im Neuen Schauspielhaus in Uelzen. In seinem Repertoire hat er Texte von Tucholsky über Brecht bis hin zu Kästner und schließlich Ringelnatz. Dessen alter Ego Kuddel Daddeldu ist eine von Webers Paraderollen. So manchem Zuhörer wird das Lachen im Hals stecken bleiben, muß er doch erkennen, daß das gehörte auch heute noch der Realität entspricht. Neben den ironisch-amüsanten Geschichten wird den Gästen auch viel Zeitgeschichte vermittelt.
Karten für die Veranstaltung sind an der Abendkasse erhältlich oder können unter der Telefonnummer 0581/76535 (ab 16 Uhr) reserviert werden.

Donnerstag, 26. September 2013

Apfelfest und Fahrradtour

Heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Ausflugstipps zum Wochenende:

Apfelfest

Im Heilpflanzengarten dreht sich am
Sonnabend alles um den Apfel.
Foto: Inka Lykka Korth

Der Apfel ist ja eigentlich gar keine Heilpflanze, aber wie heißt es doch so schön: "An apple a day keeps the doctor away". So gesehen, ist der Apfel vielleicht doch eine Heilpflanze, und somit ist es durchaus gerechtfertigt, dass die Albrecht-Thaer-Schule auch in diesem Jahr wieder zum Apfelfest im Heilpflanzengarten einlädt. Dort, an der Wittinger Straße, wird am Sonnabend, 28. September, von 10 bis 18 Uhr rund um den Apfel einiges geboten: Die besucher können zum Beispiel mitgebrachte Äpfel bestimmen lassen und frisch gepressten Apfelsaft probieren. Außerdem gibt es Stände mit Kunsthandwerk und Dekorativem sowie mit "kulinarischen Genüssen", wie es in der Ankündigung der Thaer-Schule heißt.Auch für die Kinderbetreuung ist gesorgt. Der Entrittspreis beträgt einen Euro. Weitere Inforationen zu der Veranstaltung sind im Café KräuThaer der Albrecht-Thaer-Schule unter Telefon 05141/32425 erhältlich.

Nur einer kennt das Ziel

Lust auf eine Fahrradtour mit
Überraschungseffekt?
Foto: Inka Lykka Korth
Der ADFC lädt zu einer Fahrradtour ein, ohne zu verraten, wohin es geht. Das Ziel der rund 70 Kilometer langen Tour kennt nur Tourenleiter Klaus Stübbenrath, und der wird es nicht verraten, damit es spannend bleibt. Los geht es am Sonntag, 29. September, um 9:30 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz am Sportpark Flutmulde in Gihorn. Von dort geht es in moderatem Tempo von 15 bis 18 km/h in unbekannte Richtung. Von den Teilnehmern werden keine sportlichen Höchstleistungen gefordert. Der ADFC empfiehlt, eigene Verpflegung, vor allem ausreichend Getränke mitzunehmen. Für die Verkehrssicherheit des Fahrrades und für die Einhaltung der geltenden Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich! Die Teilnahme ist für jeden kostenfrei (Spenden sind jedoch sehr willkommen)!
Weitere Informationen zu der Tour gibt es beim Tourenleiter unter Telefon 05304/3016. Aber bitte nicht anrufen und nach dem Ziel fragen. Das soll ja eine Überraschung bleiben.

Donnerstag, 12. September 2013

Ausflüge in die Geschichte

Ist schon wieder Donnerstag? Dann ist es Zeit für die Ausflugstipps zum Wochenende:

Der Brümmerhof von 1644  

Die Geschichte des Brümmerhofes reicht bis in die Zeit des
30-jährigen Krieges zurück.            Foto: Inka Lykka Korth
Die Geschichte des Brümmerhofes im Museumsdorf Hösseringen wird Besuchern im Rahmen einer Themenführung mit Archivar Dr. Hans-Jürgen Vogtherr am Freitag, 13. September, von 15 bis 17 Uhr vorgestellt.
Die Gebäude des Brümmerhofes stammen aus Moide im Landkreis Heidekreis und wurden im Jahr 1978 im Museumsdorf Hösseringen wiederaufgebaut. Sie gehören zu den ersten Häusern des Museumsdorfes.
Der Brümmerhof lag als Einzelhof abseits des dörflichen Verbandes und besaß eine eigene Ackerflur. Zentrum war das große Wohnhaus, welches im Jahre 1644, vier Jahre vor dem Ende des 30-Jährigen Krieges, von Veit Brümmerhof und seiner Frau erbaut worden ist. Woher die Familie in dieser Zeit die finanziellen Mittel für solch einen repräsentativen Bau hatte, ist nicht bekannt. Vom Reichtum des Bauherrren zeugen aber nicht nur die Größe des Hauses mit seinem beeindruckenden Fachwerkgefüge und dem reichen Schnitzwerk, sondern auch die Verwendung von Backstein statt Lehm sowie die großen Glasfenster. Der Hausforscher Gerhard Eitzen bezeichnete den Brümmerhof als „Gipfelleistung des Zimmerhandwerks, ein letztes Meisterwerk in der Epoche des allgemeinen Niedergangs“.
Am Beispiel des Brümmerhofes thematisiert das Museumsdorf auch die soziale Stellung des Bauern eines Vollhofes, der im Gegensatz zum Kleinbauern ausschließlich von der Landwirtschaft leben konnte und keinen Nebenerwerb ausüben musste. Vervollständigt wird die eindrucksvolle Hofanlage durch eine Reihe von Nebengebäuden, wie dem Hofschafstall, einem Backhaus, einer Bleicherhütte und einem Lokus aus dem Zeit um 1900 aus dem Landkreis Celle.
Zudem stellt der Brümmerhof auch ein Kapitel der jüngsten Kunstgeschichte dar. Von 1933 bis 1936 lebte hier der bekannte Maler, Graphiker und Karikaturist A. Paul Weber (1893-1980). Im Auftrage des Hamburger Kaufmanns Alfred C. Toepfer, der von 1932 bis 1936 Eigentümer des Hofes war, gestaltete Weber die Inneneinrichtung neu. Spuren von Webers Wirken lassen sich in Form einzelner Bauteile, die nach seinen Entwürfen gestaltet wurden, am Haupthaus und dem Langspeicher finden.


Museumsfest

Das Klosterhofmuseum befindet sich im alten Wollspeicher des
Klosters Isenhagen.                               Foto: Inka Lykka Korth
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens lädt das Klosterhofmuseum Isenhagen in Kooperation mit dem Kloster Isenhagen zum Museumsfest ein. Sowohl das Klosterhofmuseum mit dem Kräutergarten als auch das Kloster Isenhagen mit Museum sind am Sonntag, 15. September, von 12 bis 17 Uhr kostenlos zu besichtigen. Handwerksvorführungen, teilweise zum Mitmachen und Ausprobieren, informieren die Besucher anschaulich über klösterliche Wirtschaftsgeschichte. Der Landfrauenverein  Hankensbüttel bietet Kaffee und Kuchen an. Außerdem werden herzhafte Leckereien angeboten. Für die musikalische Unterhaltung zuständig ist das Ensemble für Alte Musik der Kreismusikschule Gifhorn

Oldtimertreffen

Nach Diesel riecht es am Sonntag, 15. September, in Steinhorst: Dort findet von 10 bis 18 Uhr am Alten Schießstand auf Höhe der Siedlung Reinhorn das alljährliche Oldtimertreffen statt. Zu bestaunen sind zahlreiche alte Traktoren, Pkw und Motorräder, die alle noch funktionstüchtig sind. Außerdem können die Besucher ein mobiles Sägewerk erleben und sich an einem Imkerstand über Bienen informieren. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg, und um die Gesundheit kümmert sich das DRK.


Heimat-Bücherbörse

Wer sich für Heimatliteratur und historische Bücher aus der Region interessiert, sollte sich am Sonntag, 15. September, auf den Weg nach Wahrenholz machen. Dort findet von 14 bis 18 Uhr im Schützenhaus die Heimat-Bücherbrse des Heimatvereins Wahrenholz statt.


Donnerstag, 29. August 2013

Sehen wir uns am Sonnabend?

Heute gibt es einen ganz besonderen "Ausflugstipp" zum Wochenende:
Ich würde mich freuen, wenn wir uns am Sonnabend alle in Wietze bei Celle sehen. Dort wollen wir alle gemeinsam Europas größten Hühner-Schlachthof umzingeln und damit im Hinblick auf die Bundestagswahl ein Zeichen setzen gegen die Massentierhaltung und für eine ökologische, bäuerliche Landwirtschaft. Unser Motto: "Wir haben die Agrarindustrie satt!"
430.000 Hühner sollen künftig täglich in Wietze geschlachtet werden, mehr als 200 neue Mastställe sollen just in time Nachschub liefern, damit die perverse Tötungsmaschiniere nicht zum Stillstand kommt. Kein anderes Lebewesen als der Mensch, der sich selbst gerne als Krone der Schöpfung betrachtet, ist zu solchem Massenmord fähig. Und das Schlimmste: Hier geht es nicht darum, hungernde Menschen satt zu machen, sondern einzig und allein um Profit. Niemand braucht diesen Mega-Schlachthof. Für so viel Geflügelfleisch gibt es in Deutschland gar keine Nachfrage, deshalb wird es größtenteils exportiert.
Vom Leid der Tiere einmal ganz abgesehen, bedeutet so eine Tierfabrik auch nitratbelastetes Grundwasser und die Verbreitung antibiotikaresistenter Keime – eine tickende Zeitbombe. In Wietze soll Fleisch zu Dumpingpreisen erzeugt werden. Die industrielle "Tierproduktion" bommt – zu Lasten der bäuerlichen Betriebe, von denen jedes Jahr rund 6000 aufgeben müssen.
Wir als Bürger und Verbraucher haben es in der Hand: Wir können zum einen durch unser eigenes Verbraucherverhalten viel bewegen und zum anderen gemeinsam Druck auf die Politiker ausüben. Mit der Großdemonstration in Wietze wollen wir klar und deutlich machen: Wir wollen die Agrarwende – am besten schon im September zur Bundestagswahl und nicht erst in zwanzig Jahren.
Also, liebe Leute: Auf nach Wietze!
Zu der Kundegebung hat ein Bündnis aus Vereinen und Verbänden, Naturschutzorganisationen und Tierschützern aufgerufen. Wer sich nicht sowieso schon zu einer der teilnehmenden Gruppierungen zugehörig fühlt, marschiert am besten im Block von campact.de (Demokratie in Aktion) mit. Campact mit Sitz in Verden/Aller Campact organisiert Kampagnen für eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und friedliche Gesellschaft.
Das Campact-Team erwartet uns ab 12 Uhr auf dem Droschkenplatz in Wietze (Anfahrt). Mit dabei sein wird das vier Meter große Protesthuhn Frieda Freilauf.
Die Kundgebung beginnt um 13:00 Uhr. Ab 14:00 Uhr wird dann der Schlachthof umzingelt, und von 17:00 Uhr an gibt es ein Konzert mit den Bands Ratatöska und Dreimalich auf dem Droschkenplatz in Wietze.
Mehr Infos über die Demo gibt es unter dieser Adresse.

Donnerstag, 22. August 2013

Feste und Märkte

Heute gibt's, wie jeden Donnerstag an dieser Stelle, die Veranstaltungstipps zum Wochenende:


34. Gifhorner Altstadtfest


Das größte Stadtfest weit und breit lockt an diesem Wochenende in die Gifhorner Innenstadt. Auf acht Bühnen und ebenso vielen Aktionsflächen entlang der ein Kilometer langen Festmeile vom Marktplatz bis zum Schillerplatz wird den Besuchern ein vielfältiges Musik- und Unterhaltungsprogramm geboten. Weitere Attraktionen sind ein 33 Meter hohes Riesenrad und ein Jugendflohmarkt, der am Sonnabend von 8 bis 14 Uhr im Schlosshof stattfindet. Mehr Infos zum Altstadtfest sind hier zu finden: Gifhorner Altstadtfest.

13. Töpfermarkt in Bad Bevensen

Alljährlich am letzten August-Wochenende (Sonnabend und Sonntag jeweils von 9 - 18 Uhr) lockt der Töpfermarkt viele Tausend Menschen in den Kurpark in Bad Bevensen. Die Kulisse entlang der Ilmenau unter den alten Bäumen ist für die Präsentation der Erzeugnisse dieses alten Handwerks wie geschaffen, denn die großzügige Platzeinteilung bewirkt, dass die Töpfer- und Keramikermeister, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Bad Bevensen kommen, ihre Waren sehr ansprechend präsentieren können. Von der Gebrauchskeramik über Dekorationen für Innenräume und Gärten bis hin zu Schmuck und Skulpturen wird wieder die gesamte Bandbreite dieses alten Handwerks zu sehen sein. Der Töpfermarkt in Bad Bevensen wird durch ein abwechslungsreiches Musikprogramm abgerundet.

Traditioneller Sommermarkt in Sprakensehl

30 Aussteller und Händler werden mit ihren Produkten zum traditionellen Sommermarkt erwartet, der am Sonntag auf Rölings Hof und am Dorfteich stattfindet. Um 10 Uhr geht es los mit einem Gottesdienst in der Scheune. Von 11 bis 14 Uhr gibt es einen Jazz-Frühschoppen mit der Band "Dixie Fire" aus Braunschweig. Von 14:00 Uhr an spielt der Musikzug Emmen unter der Leitung von Carsten Goerke.

Historisches Dreschfest

Zurück in die "gute alte Zeit", die zwar stressfreier, aber dafür umso arbeitsintensiver war, führt die Zeitreise am Sonntag von 11 bis 17 Uhr in Müden/Aller. Im historischen Ortskern wird auf traditionelle Weise Korn gedroschen, und es werden zahlreiche Landmaschinen zum Teil in Betrieb gezeigt. Auch das Backhaus ist an diesem Tag geöffnet. Im mit Holz befeuerten Steinbackofen werden Brot und Kuchen gebacken. Im Heimatmuseum gibt's Müdener Hochzeitssuppe. Der Kultur- und Heimatverein will mit dieser Veranstaltung zeigen, wie man früher auf dem Land lebte und arbeitete.

Außerdem lohnt sich an diesem Wochenende ein Ausflug in eines der Heidegebiete in unserer Region, die jetzt zur Heideblüte besonders reizvoll sind.

Freitag, 16. August 2013

Ausflug an den Elbstrand

Ein Haus auf dem Land? Nein, dieses hier steht in der Metropole Hamburg, genauer gesagt in Blankense und hat Elbblick.
Heute gibt es ausnahmsweise einmal keinen Beitrag aus der Südheide, denn heute war ich mit einer Freundin in Blankenese, dem schönsten aller Hamburger Elbvororte, um mir ein bisschen frische Seeluft um die Nase wehen zu lassen. Und deshalb zeige ich hier heute ein paar Bilder vom Elbufer und vom Elbstrand. Ein Ausflug nach Blankenese lohnt sich jetzt im Sommer ganz besonders, denn vor dem blauen Sommerhimmel leuchtet das Weiß der in das Steilufer gebauten Villa noch mehr als sonst. Von Hankensbüttel nach Blankenese sind es nur knapp 140 Kilometer, von Uelzen weniger als 100 Kilometer. Man kann natürlich auch komfortabel mit der Bahn von Uelzen nach Hamburg fahren und im Hauptbahnhof in den Zug der S-Bahn-Linie 1 umsteigen (Richtung Wedel), die einen in rund 30 Minuten direkt nach Blankenese bringt.

Boote auf der Elbe.

In diesem Haus am Elbufer komponierte Johannes Brahms im Sommer 1863, also vor genau 150 Jahren, die Kantate "Rinaldo".

Donnerstag, 15. August 2013

Tag des offenen Klostergartens

Wie jeden Donnerstag unser Ausflugstipp zum Wochenende:

Erbsenanbau im Klostergarten.
Die meiste Zeit des Jahres ist der vor einigen Jahren nach Plänen rekonstruierte Garten des Klosters Isenhagen für Besucher geschlossen und man muss sich mit einem Blick über den Gartenzaun begnügen. Am Sonntag, 18. August, besteht von 14 bis 17 Uhr eine der seltenen Gelegenheiten, zwischen den Blumen- und Gemüsebeeten des Klostergartens auf Entdeckungsreise zu gehen. Der 2,5 Morgen große Klostergarten zeigt sich nach der aufwändigen Rekonstruktion wieder gemäß seiner ursprünglichen Konzeption aus dem Jahr 1750 als Obst- und Gemüsegarten barocker Struktur.
Viel Interessantes zu den Gehölzen im Klostergarten und zur Geschichte des Garten enthält die im Calluna-Verlag erschienene, 48-seitige, reich bebilderte Broschüre "Beeren, Blüten Beete..." mit Beiträgen fachkundiger Autoren. Sie ist für 3,50 Euro bei Calluna sowie direkt im Kloster erhältlich.

Zur Vertiefung empfohlen: Die im Calluna-Verlag erschienene Broschüre über den Garten des Klosters Isenhagen und seine
Geschichte.