Mittwoch, 7. Januar 2015

Ein schwarzer Tag ...

... nicht nur für unsere französischen Nachbarn, sondern auch für die Meinungs- und Pressefreiheit in Europa.

Dienstag, 6. Januar 2015

Grippe statt Knut

ASS gegen die Schmerzen und das Fieber, Inhalieren, um die Nase 
frei zu bekommen – mehr kann man bei Grippe eigentlich nicht 
machen. Ansonsten lautet die Parole "Abwarten und viel Tee trinken".
Puh, jetzt hat sie mich auch voll erwischt, die fiese Grippe. Mitgebracht habe ich sie aus unserem allseits beliebten Möbelhaus, wo wir am Sonnabend ein paar Kleinigkeiten zu besorgen hatten. Weil dort gerade "Knut" angesagt war – das ist sozusagen der Weihnachtsschlussverkauf, benannt nach dem St. Knut-Tag, mit dem am 13. Januar die Weihnachtszeit in Schweden endet –, war es entsprechend voll, und herumschwirrende Viren haben sich die arme Inka aus Opfer ausgesucht. Grippe statt Knut also. Das Ärgerliche dabei: Ich kann sie nicht zurückgeben. Die großzügige Umtauschpraxis gilt nur für Gegenstände, die einen schwedischen Namen haben. Grippe ist aber ein ziemlich deutscher Name. Auf Schwedisch heißt sie influensa, ist aber auch unter dieser Bezeichnung im aktuellen Katalog nicht enthalten.

Montag, 5. Januar 2015

Platz ist in der kleinsten Hütte

Schläfrig und zufrieden blinzelt Fyffes über den Rand des für ihn eigentlich
zu kleinen Kartons.
Da lege ich ihm extra eine große Decke vor den Kaminofen und biete ihm obendrein auch noch ein Kissen an, und was macht Fyffes? Er verschmäht Decke und Kissen und zwängt sich stattdessen in den eigentlich viel zu kleinen Karton für die alten Zeitungen, mit denen wir das Feuer entfachen. Vielleicht ist er eigentlich ein Höhlentier? Zumindest scheint er sich in dem Karton geborgener zu fühlen als ohne schützende Seitenwände um ihn herum. Allerdings dauert es eine Weile, bis er in der engen Kiste eine bequeme Liegeposition gefunden hat. Ist das endlich der Fall, seufzt er zufrieden und schließt die Augen.

Sonntag, 4. Januar 2015

Wer zu spät kommt ...

... den bestraft das Wetter. Da haben wir doch heute stundenlang im Haus um- und aufgeräumt, während draußen herrlicher Sonnenschein war, und als wir dann endlich soweit waren, dass wir zu unserer Sonntagstour mit den Hunden starten konnten, war die Sonne weg, und der Himmel schien nur noch aus einer einzigen dicken, dunklen Regenwolke zu bestehen. Und dann gab es auch noch einen heftigen Hagelschauer. Trotzdem gingen wir raus, und es hat uns ebenso wie den Hunden gut getan und Spaß gemacht. Man sollte sich nicht ärgern, schon gar nicht über das Wetter, und einfach stets das beste daraus machen.

Nur dank des grünen Wintergetreides kam heute Nachmittag ein wenig Farbe ins Spiel.

Samstag, 3. Januar 2015

Am liebsten da, wo Wasser fließt

"Wilde" Natur an einem Bach im Wald.
Stechpalmen und knorrige Eichen.
Die Lüneburger Heide ist, obwohl sie heute nur noch einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe hat, vor allem für alle nicht Einheimischen eine durchaus spektakuläre Landschaft. Abseits der Heideflächen muss man hingegen etwas suchen, um Natur in wilder Schönheit zu entdecken. Die Lüneburger Heide liegt schließlich nicht in einem Mittelgebirge, sondern in der norddeutschen Tiefebene.
Wenn wir draußen unterwegs sind, zieht es uns daher immer wieder an die Flüsse und Bäche, denn in ihrer Nähe ist die Landschaft eigentlich ausnahmslos vielfältiger und interessanter. So war es auch heute. Wir wanderten durch einen eher wenig abwechslungsreichen Mischwald – das einzig wirklich Interessante dort waren die zahlreichen Stechpalmen (Ilex), die an den Füßen knorriger Eichen wuchsen –, doch dann kamen wir an einen Bach, den wir uns auf der Fahrt im Auto bei Google Maps ausgeguckt hatten,  und gingen an ihm entlang, und plötzlich sah der Wald ganz anders aus, war spannend und machte einen richtig wilden Eindruck.

Freitag, 2. Januar 2015

Die letzte Gelegenheit

Die Beleuchtung dieses Weihnachtsbaums auf dem Platz Am Sande
in Lüneburg war bereits ausgeschaltet.
Sturm, Kälte, Regen – ziemlich ungemütliche Voraussetzungen für unseren Stadtbummel heute in Lüneburg. Aber wir wollten doch noch die letzte Gelegenheit nutzen, um ein bisschen Weihnachtsatmosphäre zu spüren. Wegen der vielen Arbeit vor Weihnachten waren wir bislang noch nicht dazu gekommen. Tatsächlich war die Stadt noch weihnachtlich beleuchtet und dekoriert, aber gegen die übermächtge Konkurrenz der unzähligen Sale-Schilder hatte die Weihnachtsdeko keine Chance. Der Winter wurde gewissermaßen herausgeramscht – noch nicht einmal zwei Wochen nachdem er begonnen hat.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Tierfreundlicher Hochsitz

Gegen solche Hochsitze (entdeckt heute auf unserer Neujahrswanderung zwischen Repke und Hankensbüttel) habe ich nichts, denn von ihnen geht erfreulicherweise keine Gefahr mehr für die Waldbewohner aus.