Irgendetwas passt da doch nicht, denke ich, als ich durch die
Gartenpforte gehe und mein Blick die wunderschön blühende Rose streift.
Ich mache einen Schritt zurück und gucke mir die Rose genauer an. Ja,
klar, das ist es: Die Rose hat Blüten in zwei verschiedenen Farben. Wie
kann das denn sein? Sind das etwa zwei verschiedene Rosen, die sich
ineinander verschlungen haben?
Nein, es ist nur eine Rose. Des
Rätsels Lösung: Die äußeren Blütenblätter sind rot, aber innen sind die
Blüten abricotfarben. Dieser zarte, gelborange Farbton kommt erst zum
Vorschein, wenn sich die Blüte geöffnet hat. Solange sie geschlossen
ist, denkt man, es handele sich um eine rote Rose. Was für eine
Überraschung, wenn sich dann die Blütenfarbe ändert!
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| Warum hat die Rose denn Blüten in zwei verschiedenen Farben? |
Aber wie heißt denn nun unsere Rose mit Aha-Effekt?
Aloha – so wie der
hawaiianische Gruß. Allerdings stammt sie nicht von der Inselkette im Pazifik, sondern aus Schleswig-Holstein, und zwar aus
Sparrieshoop bei Elmshorn im Kreis Pinneberg. Das ist gewissermaßen das deutsche Mekka der Rosenfreunde. Das Familienunternehmen
W. Kordes' Söhne gilt
als einer der bedeutendsten Rosenzuchtbetriebe weltweit. Auch wir haben
dort schon etliche Euroscheine gelassen. Außer der Aloha haben wir noch
viele weitere Rosenzüchtungen aus Sparrieshoop in unserem Garten.
Aloha wird als
"sehr starkwüchsige und blattgesunde Kletterrose mit nostalgischen Blütenin einem attraktiven Farbton" beschrieben.
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