Freitag, 23. Februar 2018

Endlich mal ein schönes Verbotsschild

Wir wollen uns mit diesem Foto keinesfalls über Waldbesitzer lustig machen, die Probleme mit 
der Rechtschreibung haben, aber über das Schild zu schmunzeln, ist doch erlaubt, oder?

Verbotsschilder sind etwas typisch Deutsches. Immer und überall gibt es hierzulande etwas zu regeln, und weil Deutschland so dicht besiedelt ist, will man sich auf diese Weise fremde Leute auf Abstand halten. Selbstverständlich auch im Wald. Dort kommt es selten vor, dass uns ein Verbotsschild belustigt, denn wenn ein Waldbesitzer meint, mit dem Schild "Privatweg Durchgang verboten" das allgemeine Waldbetretungsrecht einschränken zu können, hört der Spaß auf. In diesem Fall jedoch ist das Verbotsschild, dass wir jetzt in der Gemeinde Hankensbüttel entdeckt haben, die reinste Freude – nicht das gelbe, sondern das vom Waldbesitzer selbstgestaltete darunter. Es hat sich, fanden wir, gelohnt, das Schild aus der Nähe zu betrachten und den Text zu lesen. Auch können wir in diesem Fall die Verärgerung des Schildermalers durchaus nachvollziehen, denn das illegale Entsorgen von Gartenabfällen im Wald ist eine weit verbreitete Unsitte, die obendrein zur Flora-Verfälschung beiträgt, weil aus vielen Abfallhaufen allerlei exotische Pflanzen sprießen. Nur wenige Meter neben diesem Schild entdeckten wir übrigens einen solchen Abfallhaufen.

Kommentare:

  1. Ja, das mit der Entsorgung ist ein Problem. Kenne ich hier auch.

    Hankensbüttel... da ist doch auch das Otterzentrum...! Gibt es das noch?

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    1. Ja, klar, das gibt es noch. Fischotter sind zwar nicht so gut in Rechschreibung, aber ob sie solche Schilder aufstellen, wage ich doch zu bezweifeln.

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