Und schon wieder ist die Woche fast herum, und es wird Zeit für die Veranstaltungstipps zum Wochenende – wie immer donnerstags an dieser Stelle.
Geradeaus im Kreisverkehr
Sonnabend, 15. März, 20:00 Uhr, Celle, Kunst & Bühne, Nordwall 46
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| Die Kölner Kabarettistin Eva Eiselt. |
Die Kölner Kabarettistin
Eva Eiselt gilt als der Rohdiamant der Kleinkunstszene – aber sie trägt es mit Fassung. In ihrem frechen Typenkabarett paart sie sinnig Sozialkritisches mit niederschmetternd komischem Nonsens, so dass ein höchst amüsanter Mix aus intelligenter Unterhaltung und Klamauk entsteht.
Karten: 14,- Euro, ermäßigt 10,- Euro.
Veranstalter: Stadt Celle.
INFO 05141-12389
Gemälde von Georg Wolf
Sonntag, 16. März, 11:00 - 18:00 Uhr, Uelzen, Schloss Holdenstedt
Georg Wolf, 1882 im Elsaß geboren, studierte von 1906 bis 1908 an der Kunstakademie in Düsseldorf. Durch seinen Lehrer Julius Paul Junghanns, der selbst ein Schüler des Tiermalers Heinrich von Zügel gewesen war, fand Georg Wolf ebenfalls zur Tiermalerei. Er lebte bis 1944 in Düsseldorf. Bereits in den 1930er Jahren entdeckte er für sich die Heidschnucken der Lüneburger Heide als Motiv. Nach dem Tode seiner Frau übersiedelte er nach Uelzen, wo er in Margarete Schlemm seine zweite Lebensgefährtin fand. Er starb 1962 in Uelzen; wenige Jahre später, nach dem Tod seiner Witwe, erhielt die Stadt Uelzen den malerischen Nachlass.
Veranstalter: Museums- und Heimatverein
Eintritt: 4,- Euro, Kinder bis 6 Jahre frei
INFO 0581-6037 oder
www.schloss-holdenstedt.de
In Gifhorn bin ich zu Haus
Sonntag, 16. März, 14:30 Uhr, Gifhorn, Historisches Museum Schloss Gifhorn
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| Blick in die Ausstellung "In Gifhorn bin ich zu Hause" |
Vor 100 Jahren fassten heimatverbundene Gifhorner Bürger den Entschluss, ein Museum zu gründen, für das Gegenstände gesammelt und bewahrt werden sollten, um sie vor dem Vergessen und dem baldigen Verlust zu retten. An dieses denwürdige Ereignis erinnert eine Sonderausstellung mit dem Titel „In Gifhorn bin ich zu Hause“. Die Ausstellung, ein Gemeinschaftsprojekt des Historischen Museums Schloss Gifhorn und des Museums- und Heimatverein Gifhorn, ist noch bis zum 16. November zu besichtigen.
Das Jahr 1914 ist für uns Nachgeborene zunächst das Jahr, in dem der erste Weltkrieg ausbrach. Aber als man im Februar den Museums- und Heimatverein ins Leben rief, der die Gründung des Museums verwirklichen sollte, war der Krieg noch nicht ausgebrochen. Die Gründungsmitglieder des Vereins nahmen wahr, dass viele Gegenstände, die bisher zum alltäglichen Leben selbstverständlich dazugehörten, wie zum Beispiel das Spinnrad oder die Senfmühle, an Bedeutung verloren. All dies, so meinte man, war vom Verlust bedroht. Um sie vor dem Vergessen zu bewahren, sollten Ereignisse und Gegenstände aus der Geschichte Gifhorns gesammelt und in einem Museum ausgestellt werden.
In der Sonderausstellung sind zahlreiche Exponate zu sehen, die die lange und wechselvolle Geschichte von Museum und Museums- und Heimatverein widerspiegeln. Während eines einstündigen Rundgangs durch die Ausstellung wird den Ereignissen rund um die Museumsgründung im Jahr 1914, den Menschen, die daran mitwirkten, und der weiteren Entwicklung des Museums nachgegangen. Die Führung beginnt um 14:30 Uhr.
Kosten: 3,50 Euro für Eintritt und Führung.
INFO 05371-82420 oder
www.museen-gifhorn.de
Musik zur Passion
Sonntag, 16. März, 180:00 Uhr, Hankensbüttel, Klosterkirche Isenhagen
Der Kammerchor Wittingen hat unter der Leitung von Kreiskantorin Imke Weitz Motetten und Sätze mit Bezug zur Passion einstudiert. Vorgetragen werden Werke von Palestrina, Heinrich Schütz, Anton Bruckner und Bob Chilcott. Zwischen den Chorsätzen erklingen Orgelmusik von Antonio Vivaldi und zwei Duette von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die Imke Weitz und Doreen Flach singen.
Der Eintritt ist frei.