Mittwoch, 12. März 2014

Gar nicht mal so hässlich...

Demnächst soll der Windpark Langwedel von 14 auf 15 Anlagen erweitert werden – mich stört es nicht. Vor allem bei Son-
nenuntergang sehen die Windkraftanlagen durchaus hübsch aus.
Zugegeben, als sie vor einigen Jahren errichtet wurde, war ich zunächst etwas entsetzt. Tagsüber störten mich die Windräder kaum, aber wenn nachts die roten Positionslichter leuchten, sieht es schon ein wenig so aus, als würde eine riesige Lichterkette über unserem Dorf aufgehängt. Mittlerweile habe ich mich jedoch an den Anblick der Rotoren gewöhnt, finde sie gar nicht mal so hässlich, sondern sogar recht hübsch, vor allem gegen Abend, wenn sich die schwarzen, schlanken Silhouetten der Windräder vor dem Rot der untergehenden Sonne abzeichnen. Und natürlich sind mir so ein Windpark vor der Haustür allemal lieber als ein Kohle- oder sogar ein Atomkraftwerk.
Demnächst soll der Windpark Langwedel, in dem bereits 14 Windräder mit einer potenziellen Leistung von insgesamt 28 Megawatt stehen, um ein weitere Amage erweitert werden. Dann stehen dort, im Dreieck zwischen Oerrel, Langwedel und Teichgut 30 Megawatt zur Verfügung, allerdings nicht bei Windstille wie heute Abend.

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