Kleinere Blüten haben den Vorteil, dass sie nicht gleich abknicken, wenn der Wind mal kräftiger bläst. Außerdem währt die Blütenpracht länger. Während die älteste Blüte schon fast verblüht ist, hat sich die jüngste noch gar nicht geöffnet.
An Sonnenblumen fasziniert mich nicht nur das schnelle Wachstum und die stattliche Größe, die sie erreichen, sondern auch ihr beachtlicher Beitrag zum Klimaschutz: Eine ausgewachsene Pflanze kann, ein vollsonniger Standort vorausgesetzt, an einem einzigen Tag das in einem 100 Kubikmeter großem Raum vorhandene Kohlenstoffdioxid (CO2) binden. Vielleicht sollten wir statt der riesigen Mais-Monokulturen für die Biogasanlagen lieber im großen Stil Sonnenblumen pflanzen. Die müssten sich doch eigentlich doppelt nutzen lassen. Aus den Kernen würde man Öl gewinnen, und die Grünmasse wandert in die Biogasanlage.





