Dienstag, 31. Januar 2017

Hund im Heu

Ob Fyffes hier nach der berühmten Nadel im Heuhaufen sucht? Nein, wahrscheinlich haben sich Mäuse dort verkrochen. Den kleinen Heuhaufen entdeckten wir neulich beim Spaziergang am Rand einer Weide.

Sonntag, 29. Januar 2017

Ein weiterer wundervoller Wintertag

Die dünn besiedelte, sanfte Hügellandschaft der nordwestlichen Altmark. Der Blick reicht von hier aus bis zum Drawehn (der sich schemenhaft im Hintergrund abzeichnende Höhenzug).
So ein Glück. Da hatten wir doch fest damit gerechnet, dass bei sechs Grad plus der Schnee heute dahinschmelzen würde – aber nein, er blieb noch liegen, und wir konnten noch eine weitere Tour durch die verschneite Winterlandschaft machen.
Picknickpause am Waldrand. Rund 50 Meter hinter dem Picknickplatz
verlief 
einst die innerdeutsche Grenze.
Als Ziel hatten wir uns den nordwestlichen Zipfel des benachbarten Bundeslandes Sachsen-Anhalt ausgesucht. Unsere zwölf Kilometer lange Wandertour mit den Hunden führte uns durch diesen dünn besiedelten und vergleichsweise unverbauten Teil der Altmark mit einer sanften Hügellandschaft, die uns unterwegs immer wieder mit weiten Blicken belohnt hat. Da die Gegend entlang der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen zu DDR-Zeiten Sperrgebiet war, sind die kleinen Dörfer seit Kriegsende nicht "zersiedelt" worden, sondern haben sich ihren ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt.
Hier ist der Link für alle, die Lust haben, diese Tour nachzuerleben.

Samstag, 28. Januar 2017

Noch einmal durch den schönen Schnee

So wie heute gefällt uns der Winter am besten!
Auf diesem Weg lag heute merkwürdigerweise so gut wie
kein 
Schnee mehr – im Wald dafür umso mehr..
Was war das doch heute für ein schöner Wintertag! Wir haben ihn ausgiebig genossen und stapften noch einmal mit den Hunden durch den schönen Schnee, bevor morgen die Temperatur, wie angesagt, auf sechs Grad steigt und die weiße Pracht dahinschmilzt. Und was die Sonne nicht schafft, wird dann der Regen erledigen, der uns, sofern die Vorhersage stimmt, in der Nacht zum Sonntag heimsuchen wird.
Auch ein Winter braucht mal eine Pause, und wir wollen uns auch gar nicht beschweren, denn so lange wie in diesem Winter hatten wir seit Jahren keinen Schnee mehr.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Unter die Erde, bitte!

Schön sind sie nicht, die Hochspannungsmasten. Nur bei Sonnenuntergang  ist der Anblick halbwegs erträglich.
Hier werden die Stromleitungen effektvoll von einem Kondensstreifen eines Flugzeugs gekreuzt.
Sie verschandeln die Landschaft und behindern den freien Blick auf den Himmel. Warum, fragen wir uns immer wieder auf unseren Wanderungen, können nicht sämtliche Hochspannungsleitungen in der Erde verbuddelt wären? Na, weil es viel zu teuer wäre. Doch diese Antwort lassen wir nicht gelten. Beim Autobahn- und Flughafenbau scheinen die Kosten schließlich auch keine Rolle zu spielen. Ja, kommt dann gleich der Einwand, Autobahnen und Flughäfen werden vom Staat gebaut, Hochspannungsleitungen von privaten Netzbetreibern.
Warum eigentlich kümmert sich der Staat in einem Fall um die Infrastruktur, im anderen Fall aber nicht? Wenn der Staat selbst die Verantwortung für die Stromnetze übernommen hätten, wäre die Energiewende längst vollzogen. Denn gegen unterirdische Stromtrassen gib es viel weniger Einwände und Vorbehalte.
Dann müssten bei uns im Norden der Republik nicht dauernd die Windräder angehalten werden, weil die Leitungen fehlen, um die Windenergie zu den Verbrauchern im Süden und Westen der Republik zu leiten. Und billiger, als den Energieproduzenten Millionen von Euro als Entschädigung zu zahlen, wäre es wahrscheinlich auch.
Strom, Gas, Wasser, Straßen und Bahnlinien und, nicht zu vergessen, schnelles Internet auch auf dem Land: Der Staat sollte dafür die Grundversorgung gewährleisten, indem er die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellt.
Die Zeiten, in denen nahezu alles privatisiert wurde (sogar Abwasserkanäle und Ampelanlagen sowie Rathäuser und Kliniken) wurden mancherorts an Private verkauft), um die leeren Kassen der Kommunen und der Länder zu füllen, sind zum Glück vorbei. Inzwischen übernehmen immer mehr Städte und Landkreise auch die Müllabfuhr wieder in Eigenregie, nachdem sie gemerkt haben, dass es auf Dauer doch preisgünstiger ist. 
Aber zurück zu den Hochspannungsleitungen: Wir sollten aufpassen, dass wir unsere Landschaft nicht bald flächendeckend zugebaut haben. Immer mehr Windparks, die uns natürlich lieber sind als Kohle- oder Atomkraftwerke, bedeuten auch immer mehr Stromleitungen. Unter die Erde damit, bitte!

Dienstag, 24. Januar 2017

Solo-Auftritt auf der Waldbühne

Eiche mit dem Umfang einer Litfaßsäule.
Manchmal sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht oder den Baum vor lauter Wald. Im Winter ist das etwas anders, kein grüner Unterwuchs, kein Blattwerk, das die Skulptur aus himmelwärts strebenden Ästen verbirgt. Der Baum reduziert sich auf seine Grundform. Die Rinde offenbart sich als Relief. Die Mächtigkeit des Stammes ist erst jetzt richtig zu sehen, da er sich so klar vom Waldboden abhebt, Gras und Farnwedel sich braun und erschöpft um seinen Fuß gelegt haben.
Und plötzlich sind wir überrascht von diesem Anblick, von diesem Baumriesen, an dem wir so oft schon vorbeigekommen sind, der uns nun aber so eindrucksvoll in seiner Größe erscheint, als sei er quasi über Nacht so groß geworden.
Es ist gar nicht mehr so lange hin, dass sich die Waldbühne um ihn herum wieder belebt, die neuen Grüntöne in den Wipfeln den Blick nach oben lenken, und der alten Eiche ein bisschen die Show stehlen. Dann wird sie – gefühlt – wieder etwas kleiner.

Sonntag, 22. Januar 2017

Nickerchen im Heuhotel

Ziege Minou und die Schafe bleiben auf Abstand.
Ein Bett im Kornfeld soll ja durchaus seinen Reiz haben, aber ein "Zimmer" im Heuhotel scheint auch nicht ganz schlecht zu sein. Ziege Minou hat es sich jedenfalls nach dem Frühstück gemütlich gemacht. Das ist allemal trockener und wärmer, als im Schnee ein Nickerchen zu halten und hat zudem den Vorteil, dass die Schafe sich nicht an ihren Heuvorrat herantrauen und schön auf Abstand bei ihrem Heuhaufen bleiben.
Einen Nachteil hat das Ganze allerdings auch, zumindest aus Menschensicht: Ziegen sind arge Leckermäuler, wobei es manchmal erstaunlich ist, was sie für lecker befinden. Trotzdem wird Minou keinen Grashalm mehr anrühren, auf dem sie zuvor geschlafen hat. Als Futter ist ihr Heubett verloren, es sei denn, ein Pferd kommt vorbei, die haben Heuhotels nämlich zum Fressen gern.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Jeder ist einzigartig

Oh, es wird gleich dunkel! Jetzt aber schnell 'raus und eine kleine Runde mit den Hunden drehen! Ich liebe diese Zeit kurz nach Sonnenuntergang, wenn der Himmel zu glühen scheint. Als wir durchs Gartentor hinaus treten, sehen wir den glutroten "Feuerball" gerade hinter dem Wald am Horizont verschwinden, und augenblicklich wird die Beleuchtung dramatisch. Die Hunde haben kein Blick dafür, interessieren sich mehr für das, was am Boden ist als für das Schauspiel am Himmel, aber ich finde es einfach nur traumhaft schön. Obwohl man so etwas bei gutem Wetter fast täglich erleben kann, ist doch kein Sonnenuntergang wie der andere. Jeder ist einzigartig!

Der Himmel glüht. Schade, dass ich heute nur das iPhone dabei hatte und nicht die "richtige" Kamera. Aber das "Live"-Erlebnis ist natürlich besser als jedes Foto. Dieses habe ich um 16:45 Uhr gemacht, fünf Minuten nach Sonnenuntergang.