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| Die Autorin mit den vier Katzenkindern. |
Als ich gestern Abend nach dem ergiebigen Regen mit der Taschenlampe auf
den Dachboden stieg, um nachzuschauen, ob es mal wieder irgendwo
hereingeregnet hat, was bei einem alten Bauernhaus mit locker liegenden
Tonpfannen als Dacheindeckung öfter vorkommt, als einem lieb ist, miaute
es aus der einen Abseite neben der ehemaligen Knechtskammer. Ich
öffnete vorsichtig die Tür – im Lichtkegel der Taschenlampe blinzelten
mir vier Katzenkinder entgegen. Am liebsten hätte ich sie gleich einzeln
in die Hand genommen und sie genauer betrachtet, aber die Mutter war
bei ihnen und schien durch das helle Licht der Taschenlampe etwas
beunruhigt zu sein. Deshalb ließ ich sie in Ruhe. Heute aber konnte ich
mich nicht mehr zurückhalten und besuchte die süßen kleinen Fellknäuel
erneut. Bei Tageslicht schienen sie etwas entspannter zu sein. Lediglich
das gelb getigerte Katzenkind, ein Kater, schien etwas erbost zu sein,
fauchte mich an und streckte mit drohend die winzige rechte Vorderpfote
mit ausgefahrenen Krallen entgegen. Ich war schwer beeindruckt.
Eine genaue Begutachtung der Katzen ergab, dass es sich um je drei Kater
und eine Katze handelt. Das Mädchen ist eine dreifarbige so genannte
Glückskatze – wie ihre Mutter.
Die Kätzchen machen einen guten Eindruck, sehen gesund und munter aus.
Hoffentlich werden sie, wenn sie groß sind, nicht gleich überfahren. Das
ist leider schon mehreren ihrer Vorfahren passiert.
Bis morgen!
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