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| Diese Meise gönnt den anderen Vögeln das Futter nicht und verscheucht sie aus dem Futterhaus. |
In diesem Jahr werden wir kein industriell
hergestelltes Vogelfutter kaufen. Stattdessen werden wir den Piepmätzen
regelmäßig etwas Leckeres kochen und es ihnen im Futterhaus im Innenhof
servieren. Der Gifhorner Hobby-Ornithologe Thomas Hardt, dessen Garten wir in der Calluna-Herbstausgabe vorgestellt haben ("Das Paradies ist machbar") gab uns den Tipp: Warum Fertigfutter
kaufen? Vogelfutter kann man doch ganz einfach selbst herstellen – und
viel billiger obendrein. Sonnenblumenöl und Haferflocken – mehr braucht
man dazu nicht.
Und so geht es: In einem Kochtopf wird eine Tasse
Sonnenblumenöl (etwa 150 ml) leicht erhitzt. Dann wird ein Paket
Haferflocken (500 g) in das heiße Öl hineingerührt. Solange rühren, bis
die Haferflocken das Öl aufgesogen haben – fertig. Das abgekühlte, fett-
und eiweißreiche Futter reicht bei uns für etwa eine Woche. Statt
größere Mengen auf einmal herzustellen, empfiehlt es sich, das Futter
jede Woche neu zuzubereiten, denn sonst könnte das Fett ranzig werden.
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| Zuerst wird Öl leicht erhitzt und dann ein Paket Haferflocken hinzugefügt. |
Die Vögel – überwiegend kommen zu uns Meisen, Kleiber
und Rotkehlchen – finden das Futter gut. Am Vogelhaus herrscht
jedenfalls deutlich mehr Andrang als im vergangenen Jahr. Leider gelingt
es mir nicht, das Futterhaus mit mehr als einem Vogel zu fotografieren,
weil immer wieder eine einzelne Meise zu Fressen kommt, die den anderen
Vögel nichts gönnt und sie sofort verscheucht.
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