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| Es blühen so schön: Kirschen, Tulpen, Löwenzahn |
Freitag, 3. Mai 2013
Frühlingsimpressionen
Statt vieler Worte gibt es heute nur ein paar Frühlingsimpressionen aus
unserem Garten:
Mittwoch, 1. Mai 2013
Auf historischen Fernhandelswegen
| Kleine Pause auf einer Bank am Rand eines historischen Fernhandelsweges. |
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| An dieser Wand in einer Sandgrube sieht man, wie dünn die obere, fruchtbare Humusschicht ist. Ein Wunder, dass auf diesen kargen Sandböden über- haupt etwas wächst und gedeiht. |
Meine Aufgabe war es nun, zu testen, ob die Wegbeschreibungen in der Broschüre ausreichen, um alle Stationen ausfindig zu machen. Außerdem brauchten wir für die Broschüre noch einige Fotos.
Natürlich hätte ich die Tour auch an einem normalen Arbeitstag machen können, aber dann wäre ich alleine unterwegs gewesen. Deshalb habe ich die Tour auf einen Tag gelegt, an dem meine beste Freundin frei hat, damit sich mich begleiten kann. Wir fanden es richtig spannend, uns an den einzelnen Stationen gedanklich in frühere Zeiten zurück zu versetzen. Da standen wir zum Beispiel auf einer friedlichen Lichtung in einem kleinen Wäldchen, die von drei Seiten mit Wällen umgeben waren. Kaum zu glauben, dass es hier einmal ein großes Soldatenlager gegeben haben soll. Ohne die Broschüre wären wir auch achtlos an dem unscheinbaren Hügel aus Erde und Feldsteinen vorbeigefahren. Bis Ende des 19. Jahrhunderts stand an dieser Stelle ein Forsthaus, das für die Reisenden auf dem Fernhandelsweg ein beliebter Rastplatz gewesen sein soll. Auf dem unbefestigten Fernhandelsweg mussten wir absteigen und die Räder durch den tiefen, staubigen Heidesand schieben. Wir mühsam muss es doch damals für die vollbeladenen Ochsengespanne gewesen sein, auf diesem Vorläufer unserer heutigen Autobahnen voranzukommen. Und wie lange mag wohl eine Reise auf diesem historischen "Highway" von Lübeck nach Augsburg gedauert haben!? Wahrscheinlich mehrere Monate.
Dienstag, 30. April 2013
Leben und Tod
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| Zwischen zwei abgestorbenen Eichen wächst eine Wild- kirsche. |
Beim Abendspaziergang mit den Hunden entdeckte ich heute ein Bild mit Symbolkraft: Eine blühende Wildkirsche zwischen zwei abgestorbenen Eichen am Waldrand. Im vergangenen Jahr lebten die Eichen noch, wenngleich man ihnen schon ansehen konnte, dass ihre Tage gezählt sind. Der lange, trockene Winter hat ihnen offenbar den Todesstoß versetzt. In diesem Frühling werden sie keine neuen Blätter mehr bekommen, sondern als morsches Gerippe den Sommer überdauern, bis wahrscheinlich die Herbststürme sie zu Fall bringen werden. Dann wird die Wildkirsche hoffentlich an ihrer Stelle wachsen und gedeihen. So ist das in der Natur: Leben und Tod liegen dicht beieinander. Der Wald erneuert sich ganz von selbst, wo immer eine Lücke frei wird. Und das passt doch eigentlich auch ganz gut zum alten Sprichtwort "Alles neu macht der Mai". In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen schönen 1. Mai und natürlich auch 30 weitere schöne Maitage.
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| Kirschblüten vor morschem Gerippe |
Montag, 29. April 2013
Ganz schön schneckig
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| Auch ohne Weinberg fühlen sich die Weinbergschnecken in der Heide wohl. |
Drei Jahre konnten wir alle fünf Weinbergschnecken in unserem Garten entdecken, dann waren es nur noch drei, und in diesem Frühling waren sie alle weg. Neulich fanden wir dann eine zwischen dem Schneeglanz, der sich mit seinen blauen Blüten wie ein Teppich in unserem Vorgarten ausgebreitet hat. Das Schneckenhaus war noch verdeckelt. Ob die Schnecke wohl noch schläft? Nein, zwei Tage später hatten wir Gewissheit: Die Schnecke war tot, der Winter für sie offenbar doch zu hart. Oder sie war an Altersschwäche gestorben. Weinbergschnecken werden bis zu acht Jahre alt.
Heute waren wir bei dem Freund, von dem wir die Schnecken damals bekommen hatten, um Stroh für den Schafstall zu holen. Wir erzählten ihm, dass der Winter all unsere Weinbergschnecken dahingerafft hatte. Bei dem Freund hatte der Winter zwar auch einige Opfer unter den Schnecken gefordert, aber er hat nach wie vor so viele, dass er nicht zögerte und uns drei wunderschöne Exemplare mitgab, die wir heute Abend im Vorgarten ausgesetzt haben.
Damit sie lange leben und im Winter ihre Häuser mit dicken Kalkdeckeln verschließen können, werden wir im Vorgarten ordentlich Kalk ausstreuen, was auch die Pflanzen freuen wird.
Übrigens: Nach der Bundesartenschutzverordnung hat die Weinbergschnecke hierzulande den Status "besonders geschützt".
Sonntag, 28. April 2013
Frühlingstour
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| Die Lachte, ein Heidebach mit glasklarem Wasser. |
Nach unserer Tour haben wir uns dann in der zum Café umgebauten, uralten Wassermühle in Beedenbostel Kaffee und Kuchen gegönnt.
Freitag, 26. April 2013
Da blüht uns was...
Iiih, ist das jetzt draußen eklig! Es stürmt, regnet, und kalt
geworden ist es obendrein. Da hatte ich beim Hundespaziergang vorhin gar
keine Lust, ein Foto zu machen. Ich wollte bloß wieder schnell nach
Hause. Statt hier ein depressiv stimmendes Regenfoto zu präsentieren,
habe ich lieber eine kleine Frühlings-Collage gebastelt – mit Fotos von
heute Mittag, als es noch warm, trocken und halbwegs sonnig war:
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| In unserem Garten blühen zurzeit Forsythien, Sternmagnolie (ist der Schmetterling in der Blüte nicht gut getarnt?), Anemonen und Gänseblümchen. |
Donnerstag, 18. April 2013
Einseitige Ernährung
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| Mit Tomaten, Paprika, Salatgurke und Fetakäse lässt sich schnell eine leckere Salatfüllung fürs Fladenbrot zaubern. |
Bei der Snack-Variante 1 wird ein Drittel Steinofen-Baguette (Ciabatta-Brötchen sind ebenfalls gut geeignet) mit Tomaten und Mozzarella gefüllt (beides in Scheiben geschnitten). Ein Schuss Olivenöl, ein Hauch Meersalz aus der Mühle und viel Basilikum – fertig ist der kleine Snack, für den ich gerne auf jeden Restaurantbesuch verzichten würde.
Bei Snack-Variante Nr. 2 wird ein Viertel Fladenbrot mit einem Salat gefüllt, der aus gewürfelter roter Parika, Salatgurke, Fetakäse (aus Schafmilch) und natürlich aus Tomaten besteht. Wer mag, gibt noch eine gewürfelte Zwiebel hinzu (aber bitte eine rote, die ist edler im Aroma und weniger aufdringlich). Mit ein paar Salatkräutern und einem kräftigen Schuss Olivenöl wird die Salatfüllung zur Delikatesse. Das Fladenbrot backe ich kurz auf, damit es schön knusprig und nicht so gummiartig ist.
Ich könnte die beiden Tomaten-Snack-Varianten monatelang jeden Tag abwechselnd essen (besonders im Sommer kommt das auch nicht selten vor), ohne dass ich sie mir überessen würde.
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