Donnerstag, 31. Oktober 2013

Kunsthandwerk und Kostümführung

Hier, wie jeden Donnerstag, die Veranstaltungstipps zum Wochenende:


Hobby- und Kunstausstellung


Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. November, IGS Sassenburg, Westerbeck

Sie ist gewissermaßen die Mutter aller Kunsthandwerksausstellungen in der Region Gifhorn: Die Sassenburger Hobby- und Kunstausstellung in Westerbeck ist nicht nur einer der ältesten Ausstellungen dieser Art – sie findet bereits zum 28. Mal statt –, sondern mit insgesamt 75 Ständen auch eine der größten weit und breit. Ausgerichtet wird sie vom Förderverein der IGS Sassenburg. Zugelassen sind auch diesmal wieder ausschließlich private Aussteller. Das DRK Dannenbüttel bietet Kaffee und Kuchen an.
Die Ausstellung in der IGS Sassenburg in Westerbeck, Hauptstraße 110, ist am Sonnabend von 14:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Eintritt: 1,- Euro, Kinder frei.


Celle hat wieder eine Herzogin!


Sonnabend, 2. November, 14:30 Uhr, Residenzmuseum im Schloss Celle

Kostümführung im Rahmen der Reihe "Zwischen Mittag und Kaffee". Kosten: 9,- Euro.
Dauer: ca. 1 Stunde. Anmeldung unter Tel. 05141/12 373 (Di bis So 10–16 Uhr).
Treffpunkt: Information im Celler Schloss. Info: residenzmuseum.de

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kürbisse im Keller

Wegen Wassermangel im Sommer diesmal bei uns etwas kleiner geraten, aber trotzdem lecker und schön anzuschauen sowieso: die Speisekürbisse der Sorte Uchiki Kuri mit essbarer Schale.
Gut, dass unsere Kürbisse der Sorte Uchiki Kuri so klein sind. So kann man sie nicht für Halloween mit grinsenden Gesichtern, die in ihre dicke Schale geschnitten werden, verunstalten. Dennoch habe ich unsere kleine Kürbisernte vorsorglich rechtzeitig in Sicherheit, also in den Keller, gebracht, aber nicht wegen Halloween, sondern weil es jetzt nachts ziemlich kühl wird und die Temperatur laut Wettervorhersage bis auf zwei Grad fallen sollen. Ich möchte ja nicht, dass die knubbligen Kugeln Frost bekommen und dann zu faulen beginnen.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Rohkost ist Frohkost

In der zum modernen Seminarzentrum umgebauten historischen Wassermühle gab es heute exklusiv für Calluna-Leser eine
Einführung in die (F)Rohkost.
Die Woltersburger Mühle zeichnet sich durch ein wunderschö-
nes Ambiente aus.
Im wunderschönen Ambiente der Woltersburger Mühle am Stadtrand von Uelzen lernten Calluna-Leserinnen und -Leser (leider war nur ein einziger Mann dabei) heute Abend, dass Rohkost Frohkost ist. Verena Dierks, die sich mit ihrer Familie seit drei Jahren nur aus frischen und ungekochten Zutaten zubereiteten Speisen ernährt (ausführliche Geschichte in der Calluna-Herbstausgabe), zeigte, wie sich ohne großen Aufwand und ohne Herd und Backofen allerlei süße und herzhafte Leckereien zaubern lassen. Gleich zum Beginn des kurzweiligen Seminars gab es Bananeneis mit Müslicrackern. Anschließend servierte Verena Mandelmilch und einen grünen Smoothie und stellte innerhalb weniger Minuten verschiedene Käsesorten auf der Basis von Nüssen und Mandeln her. Der Käse war ebenso wie die ebenfalls vor den Augen der Seminarteilnehmer zubereiteten Zucchinispaghetti mit verschiedenen Saucen , die Kohlrabispirelli mit Basilikumpesto, die Paprikacracker und die vielen weitere kleinen Köstlichkeiten fürs Büffet bestimmt, dass zum Abschluss des Seminars eröffnet wurden und innerhalb kürzester Zeit weitgehend leergeräumt war. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich der rohköstliche Schokopudding und die Schokoladentorte mit Kirschen.
Verena stellt die typischen Zutaten für einen grünen Smoothie vor.
Verena am Mixer.
Während sie die Speisen zubereitete, plauderte Verena über die die gesundheitlichen Vorteile der Rohkost-Ernährung und beantwortete zahlreiche Fragen aus dem Kreis der Seminatteilnehmerinnen, die aus dem gesamten Verbreitungsgebiet des Südheide-Magazins angereist waren. Am Ende waren sich alle einig: Die Teilnahme am Rohkost-Einsteiger-Seminar hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch wenn sicher die wenigsten ihre Ernährung komplett auf Rohkost umstellen werden, bot ihnen das Seminar doch gute Anregungen und Ideen für mehr gesunde (F)Rohkost auf dem Speiseplan.
Reiche Auswahl am (F)Rohkost-Büffet.

Montag, 28. Oktober 2013

Gut durchgepustet

War das ein Sturm heute!? Schlimmer war es nur im Januar 2007, als Kyrill über uns hinwegfegte. Damals kippte bei uns auf dem Hof eine ausgewachsene Kiefer um, und unsere Schubkarre wurde im hohen Bogen durch die Luft geschleudert. Gegen Kyrill war das heutige Orkantief namens Christian vergleichsweise harmlos, aber leider sind auch diesmal einige Menschen getötet und schwer verletzt worden, von den vielen entwurzelten Bäumen ganz zu schweigen.
In der Abenddämmerung bin ich bei uns hinterm Hof den Hügel hoch zu unseren Pferdeweiden gegangen – die Pferde blieben derweil lieber in der Scheune – und habe mich ordentlich durchpusten lassen, während ich auf der großen Himmelsleinwand den Sonnenuntergangsfilm anschaute, der heute besonders dramatisch und actionreich war. Kurios fand ich, dass zwischen den über mich hinwegziehenden schwarzen Wolken immer wieder blauer Himmel aufblitzte.

Blauer Himmel zwischen schwarzen Wolken, aufgenommen heute um 17:46 Uhr. Die roten Punkte links unten im Bild sind die Positionslichter des Windparks Langwedel.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Regenbogen

Ein Regenbogen hinter unserer seit heute unbelaubten Kastanie.
Nur einer von vielen Laubhaufen, die
ich heute zusammengeharkt habe.
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Pünktlich zum Beginn der Winterzeit gab es heute einen kleinen Vorgeschmack auf das typische Novemberwetter. Sonne und Regen im ständigen Wechsel, einmal auch beides gleichzeitig, sodass wir einen schönen Regenbogen am Himmel bewundern konnen,  und zwischendurch Windböen, die das letzte Laub von den Bäumen pusteten. Ich weiß nicht, wieviele Säcke Laub ich heute zusammengeharkt habe. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Trotzdem bin ich damit noch nicht durch. Allein unsere große, alte Kastanie hat so viel welke Blätter abgeworfen, dass sich damit ein ganzer Swimmingpool füllen ließe. Und dann ist da noch der Nussbaum im Innenhof...



Samstag, 26. Oktober 2013

Laub auf der Leine

Nein, ich habe die Blätter nach dem Regen nicht einzeln zum Trocknen auf die Leine gehängt, auch wenn es so aussieht.
Das Motiv "Laub auf der Leine" entdeckte ich heute zufällig, als ich den herbstlich bunten Essigbaum in Nachbars Garten bewunderte.

Freitag, 25. Oktober 2013

Püddelchen und ihre Schweine

Jetzt stehen sie im Herbstlaub, die Schweinehirtin und ihre kleine Herde in Hankensbüttel.
Denkmäler mag ich eigentlich nicht so sehr. Die meisten finde ich entweder zu monströs, zu heroisch, zu deutschtümelnd oder zu einfach nur kitschig. Doch es gibt ein Denkmal, in das ich so verliebt bin, dass ich es am liebsten heimlich abbauen und bei uns auf dem Hof wieder aufstellen würde: Die Bronzeskulpturen einer kleinen Schweineherde samt Schweinehirtin in Hankensbüttel. Die Schweine sehen sooo süß aus, und ich bin doch ganz vernarrt in Schweine. Sie sind so intelligent und uns Menschen so ähnlich. Deshalb darf man sie auch nicht in dunkle Ställe sperren, mästen, töten und essen!
Mit dem "Schweinedenkmal" hat es folgende Bewandtnis: Es erinnert an die Bewahrung der Ortschaft im Dreißigjährigen Krieg. Einer lokalen Sage nach soll die zwölf Jahre alte Schweinehirtin Juliane Amalie Hinrichsen, genannt „Püddelchen“, durch die Unruhe ihrer Herde nachts geweckt worden sein. Dadurch konnte sie die Einwohner des Ortes rechtzeitig vor einem Angriff der feindlichen Truppen warnen. Nicht zuletzt deshalb, weil das Denkmal ausnahmsweise keinem König oder Feldherrn huldigt, sondern einem einfachen Mädchen aus dem Volk gewidmet ist, finde ich es so sympathisch.