Mittwoch, 23. Oktober 2013

Herbst-Sound

Eine Espe heute vor dramatischer Himmelskulisse im Leu zwischen Schönewörde und Oerrel.
Wenn man für jede Jahreszeit einen eigenen Soundtrack zusammenstellen würde, dann dürfte in meinem persönlichen Herbst-Soundtrack auf keinen Fall das Rauschen der Espen im Wind fehlen. Für mich ist es eines der typischen Herbst-Geräusche. Dank der Windböen, die ein paar dunkle Regenwolken vor sich her trieben, ließ es sich heute besonders intensiv wahrnehmen. Auf dem Rückweg vom Bahnhof – ich war heute umweltfreundlich mit Bahn und Faltrad zu einem Termin unterwegs – kam ich auf dem Weg am Waldrand an vielen rauschenden Espen vorbei.  
Populus tremula ist der botanische Name dieses Baumes, der vor allem durch seinen geraden Stamm mit der hellen, glatten Rinde auffällt. Auf Deutsch bedeutet Populus tremula Zitterpappel. Viele Menschen kennen die Espe auch nur unter dieser Bezeichnung.
Von der Laubfärbung her ist die Espe leider wenig attraktiv, allerdings offenbar nur hierzulande. Als ich in der vergangenen Woche in Schweden war, fiel mir auf, dass dort die die Blätter der Espen viel intensiver gefärbt sind als bei uns. Das Farbspektrum der Herbstfärbung reichte von Gelb bis Rot, wohlgemerkt an einem Baum.

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