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| Schon so groß wie kleine Kirschen sind die Schlehen genannten Früchte des Schlehdorns. |
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Nicht weiß, sondern rot sind die Beeren des Weißdorns. |
Dass
es langsam Herbst wird, merkt man nicht nur daran, dass die Sonne schon
wieder tiefer steht und längere Schatten wirft und die Landschaft in
ein warmes Licht taucht, sondern auch daran, dass in den Wäldern die
Pilze sprießen – der Freund einer meiner Kolleginnen hat am Dienstag
einen Riesenberg Steinpilze gesammelt – und in den Hecken am Wegesrand
die Früchte reifen. Die Beeren des Weißdorns leuchten nicht, wie man vom
Namen ableiten könnte, weiß, sondern rot. und die blauen Schlehen des
Schlehdorns sind schon fast kirschgroß. Bis sie geerntet werden können,
dauert es allerdings noch ein paar Monate. Frühestens im Oktober sind
sie erntereif, dann aber meist noch sehr sauer und herb. Erst, wenn sie
ordentlich Frost abbekommen haben, werden sie schmackhafter. Sie werden
für Marmeladen, Fruchtsäfte und Fruchtweine verwendet.
Auch das
Fruchtfleisch der Weißdornbeeren ist durchaus essbar. Es lässt sich zu
Mus verarbeiten oder zu einer Art Mehl zermahlen. Allerdings wurde davon
nur in Notzeiten Gebrauch gemacht. Heutztage ist Weißdorn vor allem als
Heil- und Stärkungsmittel bei Herzschwäche und Herzkrankheiten bekannt.
Für die Zubereitung der Weißdornpräparate werden neben den Früchten
auch die Blüten und Blätter verwendet.
Übrigens gehören Weißdorn und Schlehdorn beide zu den Kernobstgewächsen in der großen Familie der Rosengewächse.
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