Montag, 13. Juli 2015

Weinbergschnecken am Wegesrand

Fyffes und Foxy schnuppern fasziniert an einer im Bereich einer Brücke über den Weg kriechenden Weinbergschnecke.

Auf Augenhöhe mit der Schnecke.
Nie zuvor haben wir so viele Weinbergschnecken auf einem Fleck gesehen wie gestern auf unserer Wanderung im Bornbachtal. Da die Schnecken vor allem auf kalkreichen und etwas feuchten Böden vorkommen, gehört die Lüneburger Heide mit ihren überwiegend kalkarmen, staubtrockenen Sandböden nicht unbedingt zu ihren bevorzugten Lebensräumen. Schließlich heißen sie ja auch Weinbergschnecken und nicht Heidesandschnecken. Umso bemerkenswerter fanden wir es, hier eine so große Weinbergschneckenkonzentration vorzufinden. Auch Fyffes und Foxy waren ganz fasziniert von den Schnecken. Am Rand eines Erlenbruchwalds mussten wir aufpassen, dass wir nicht versehentlich auf eine der Schnecke treten, so viele waren dort unterwegs. 
Während sich viele Menschen vor allem vor den einst aus Spanien eingeschleppten braunen Nacktschnecken, die sich in feuchtwarmen Sommern hierzulande geradezu explosionsartig vermehren und in einer einzigen Nacht einen ganzen Gemüsegarten plündern können, zählen die  Weinbergschnecken zu den Sympathieträgern. Das muss wohl am Haus auf dem Rücken liegen.

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