Donnerstag, 23. Januar 2014

Wohin am Wochenende?

Heute wieder, wie jeden Donnerstag, die Veranstaltungstipps zum Wochenende:

Es liegt was in der Luft...

Sonnabend, 25. Januar, 20:00 Uhr, Celle, Kunst & Bühne, Nordwall 46
Roswitha Dasch (Gesang, Violine) und Ulrich Raue (Gesang, Klavier) präsentieren Chansons und Texte des in den 1920er und 1930er Jahren in Berlin lebenden jüdischen Komponisten Mischa Spoliansky, die sich in jener Zeit großer Beliebtheit erfreuten und zu Evergreens wurden. Das Programm hat den Titel "Es liegt was in der Luft...".
Veranstalter: Stadt Celle. Eintritt (Abendkasse): 14,- Euro, ermäßigt 10,- Euro.
INFO  0 51 41-12 604

Element Licht

Sonntag, 26. Januar, 11:30 Uhr, Celle, Kunstmuseum, Schlossplatz 7
Auf einem Rundgang durch die Ausstellung "Scheinwerfer" entdeckt der Besucher Licht in seinem Element. Licht macht Luft sichtbar, füllt den Raum, färbt ihn mit Stimmung – Wärme oder Kälte; Licht ernährt, ist organisch; Licht ist bewegt, Licht ist vergänglich und wandelbar. Im Rahmen ihrer Führung vermittelt Sandra Ende das Licht als vielfältiges Ausdrucksmittel und führt in die grundlegenden Techniken der Künstler ein: von Neon, Glühbirne und Dia bis zu LED, Laser und UV-Licht.
In der Ausstellung "Scheinwerfer" sind mehr als 30 Lichtkunstwerke deutscher Produktion aus diesem Jahrhundert vereint. Sie bietet einen außergewöhnlichen Überblick über die Lichtkunstlandschaft Deutschland.
Treffpunkt für die Teilnehmer der Führung ist das Foyer des Kunstmuseums. Die Führung ist kostenlos, der Museumseintritt kostet 5 Euro. Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.
INFO 0 51 41-12 685 oder www.kunst.celle.de

Die Entdeckung der Heide mit Schmidt und Löns

Sonntag, 26. Januar, 11:30 Uhr, Celle, Bomann-Museum, Schlossplatz 7
Teil der neu gestalteten Dauerausstellung des Bomann-Museums ist die Verarbeitung der Heidelandschaft in Kunst und Literatur. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die Literaten Arno Schmidt und Hermann Löns. Die Teilnehmer werden also Gelegenheit haben, die Heide aus dem Blickwinkel dieser beiden Persönlichkeiten zu entdecken.
Karin Sohnemann wird deutlich machen, wie unterschiedlich der Zugang von Schmidt und Löns ist. Zudem geht sie der Frage nach, wer von beiden eher den Touristen bekannt ist und wer den größeren Nachhall in der Region gefunden hat. Während der eine stets Heidedichter blieb, hat der andere seinen Platz in der Weltliteratur gefunden. Auch dieses Urteil wird Karin Sohnemann kritisch hinterfragen.
Eintritt: 5,- Euro
INFO 0 51 41-12 544 oder www.bomann-museum.de

Da am Sonntag die Geschäfte in der Celler Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben, lässt sich die kulturelle Inspiration mit einem anschließenden Einkaufsbummel verbinden.

Naturwunder Erde

Sonntag, 26. Januar, 19:30 Uhr, Uelzen, Central-Theater, Bahnhofstraße 7
Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich der Naturschützer und Fotograf Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multimedia-Reportage im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unsere Erde. Er hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren, auf Reisen in sechs Kontinente entstand diese Lichtbildshow, die nun in den kommenden zwei Jahren 300 Mal in Deutschland zu sehen sein wird.
Markus Mauthe fängt die tanzenden Nordlichter über Kanadas Wäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Serengeti. Brasiliens Iguazú-Wasserfälle im Morgengrauen wirken nach Mauthe-Art wie gemalt und könnten die Badestelle von Naturgöttern sein. Seine Kompositionen verzaubern mit einzigartigen Lichtstimmungen, warmen Farbsymphonien und überraschen mit ungewohnten Blickwinkeln.
Die Erde hat viele Gesichter. Doch Markus Mauthe ist überzeugt: „Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. In einem komplexen Geflecht ist alles Leben miteinander verbunden und hängt voneinander ab. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes  Ökosystem.“ Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde und möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er die  Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.
Seine Expeditionen bedeuteten für Markus Mauthe trotz 25-jähriger Erfahrung in der Naturfotografie ein großes Abenteuer, aber auch harte Arbeit. Auf der Suche nach perfekten Motiven kämpfte er sich wochenlang durch den schwülen, moskitoverseuchten Tropenwald, überwand Urängste, indem er das Tauchen erlernte, fror bei Minusgraden in der Arktis, und erklomm mit seiner schweren Ausrüstung bis zu 6.000 Meter hohe Pässe im Himalaya. „Wenn Wetter und Tiere nicht mitspielen, braucht es für ein einziges gelungenes Foto viel Leidensfähigkeit  und Geduld“, so Mauthe.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Markus Mauthe kann mehr: Neben fundiertem Fachwissen bietet er authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch eigens für die Bilder komponierte Musikpassagen von Kai Arend. Die Multivisionsshow von Markus Mauthe zieht die Besucherinnen und Besucher ins Geschehen hinein, wie es ein guter Roman oder Kinofilm vermag. Kommen Sie mit und sehen sie unsere Erde mit anderen Augen.
Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.
INFO 0581-2509

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