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| Da die Beete länger nicht bestellt worden waren, mussten wir sie heute zunächst entkrauten, bevor wir säen konnten. In der Mitte Gärtnermeister Burkhard Bohne. |
Zum Auftakt unseres
Calluna-Gartenprojekts im
Museumsdorf Hösseringen haben wir heute mit einer Gruppe von Gartenfreunden, die sich auf unseren Aufruf hin gemeldet hatten, hinter dem Imkerhaus aus Eschede fleißig gejätet und gesät – auf einer Fläche von insgesamt rund 100 Quadratmetern. Als Grundlage diente uns ein Pflanzplan des Gartens aus den 1950er Jahren. Unter der fachkundigen Anleitung von
Burkhard Bohne, Gärtnermeister und Buchautor, wurden die Beete zunächst entkrautet. Dann haben wir mit einem sogenannen Sauzahn die Erde gelockert, bevor wir Erbsen, Möhren, Radieschen, Spinat, Rote Bete, Dill, Ringelblumen und Tagetes gesät und Kartoffeln gesetzt haben. In etwa vier Wochen kommen Porree und verschiedene Kohlsorten dazu, die zunächst zu Hause auf der Fensterbank vorgezogen werden. Später wollen wir auch noch Bohnen und verschiedene Kräuter säen.
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| Die Samen sind in der Erde, die Reihen "beschildert". |
Wir hätten uns keinen schöneren Tag für die Gartenarbeit aussuchen können. Motiviert durch das herrliche Frühlingswetter, die gute Stimmung in der Gruppe und die Aussicht auf eine reichliche Gemüseernte, ging uns die Arbeit flott von der Hand und wurde auch gar nicht so richtig als Arbeit empfunden. "Das ist wie Urlaub", sagte eine Gartenfreundin, und wir anderen nickten zustimmend.
Nachdem die Beete vorbereitet waren, gönnten wir uns eine Picknickpause mit Bulgursalat, selbstgebackenem Brot, Kaffee und Kuchen auf dem Rasen neben dem Gemüsearten. Während wir, die wir das Museumsdorf bereits kannten, am späten Nachmittag das Saatgut ausbrachten, nutzten die anderen Gartenfreunde, die heute zum ersten Mal in Hösseringen waren, das Angebot von Museumsleiter Dr. Ulrich Brohm zu einer kostenlosen Führung durch das Museumsdorf.
Wie es mit unserem Gartenprojekt weitergeht, können Sie demnächst hier an dieser Stelle lesen.
Übrigens: Wer jetzt Lust auf Gartenarbeit in einer wirklich netten Gruppe und eingerahmt von alten Bauernhäusern bekommen hat, kann sich gerne noch melden (Telefon 0 58 32/97 98 40 oder per E-Mail unter
inka.korth(at)calluna-medien.de.
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