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| Ein gefrostetes Ahornblatt. |
Dienstag, 26. November 2013
Lieber frostig als feucht
Wenn man dem Wettbericht glauben darf, war es das auch schon mit dem schönen Wetter. Spätestens morgen Nachmittag soll sich der Winter wieder verabschieden (er hat ja eigentlich auch nch gar nicht begonnen), und wir werden uns wieder an feuchtes und trübes Novemberwetter gewöhnen müssen. Zum Trost hier noch schnell ein frostiges Bild von heute:
Die trockene Winterkälte mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt wird ja subjektiv als angenehmer empfunden als das spätherbstliche Schmuddelwetter im einstelligen Plusbereich. Das liegt daran, dass feuchte Luft eine höhere Wärmeleitfähigkeit als trockene Luft hat. Die Feuchtigkeit kondensiert auf unserer warmen Haut, und dem Körper wird Verdunstungswärme entzogen. Jemand, der von Physik mehr Ahnung hat als ich, hat mir das mit der Wärmeleitfähigkeit mal ganz anschaulich so erklärt: Ein Gegenstand aus Holz fühlt sich wärmer an als ein Gegenstand aus Eisen. Warum? Weil Holz eine
geringere Wärmeleitfähigkeit als Eisen hat. Wenn wir einen Gegenstand in die Hand nehmen, wird ein Teil unserer Körperwärme an diesen Gegenstand abgegeben. Bei Eisen geht das aufgrund der besseren Wärmeleitfähigkeit viel schneller als bei Holz, und so empfinden wir Eisen im Vergleich zu Holz als deutlich kälter.
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