Als ich heute Nachmittag kurz vor halb Fünf mein
Fahrrad durchs Gartentor schob, sah ich sie schon von Süden heraufziehen, die schwarze
Wolkenwand. Zum Glück liegt Hankensbüttel, wohin ich zum Einkaufen fahren wollte, von uns aus gesehen im
Norden. Wenn ich kräftig in die Pedale trete, könnte ich es gerade so
schaffen, dachte ich – und flitzte los. Mal sehen, ob ich es schaffe,
die Wolken abzuhängen. Ich strampelte wie wild und erarbeitete mir sogar einen kleinen
Vorsprung, sodass ich es wagen konnte, nach zwei Dritteln der fünf
Kilometer langen Strecke kurz anzuhalten und ein Foto von meinen
schwarzen Verfolgern zu machen.
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| Vorne Sonne, hinten dunkle Wolken? Werde ich es schaffen, den Regenwolken davonzuradeln? Rechts im Bild der Radweg an der K7 zwischen Oerrel und Hankensbüttel. |
Ich erreichte im Trockenen das Einkaufszentrum. Doch kaum war ich im
Laden, begann es, heftig auf das Dach zu prasseln. Draußen regnete es in
Strömen.
Als ich den Laden nach einer knappen Viertelstunde verließ, war es draußen wieder trocken.
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